Versuch einer Deutung von Johann Sebastian Bachs Werk «Die Kunst der Fuge»

Die Fugenthemen als verfremdete Melodien von Chorälen
78 Seiten, Taschenbuch
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Kunst der Fuge von J.S. Bach – komponiert 1739-1750 und 1751/52 im Erstdruck (unvollständig) erschienen – wurde seit 1844 durch eine im Nachlass gefundene Handschrift, deren Notentext plötzlich abbricht, etwas erweitert. Doch sie blieb für musikliebende Menschen bis heute noch rätselhaft, wenn nicht sogar ärgerlich. Für sein Portrait-Gemälde hat Bach einen Zettel entworfen, den er im Bild in der Hand hält. Unter der Überschrift «dreifacher Kanon für sechs Stimmen» sieht man 3 Notenlinien für je eine Singstimme in drei Takten. Die unlogische Überschrift weckt im Betrachter die Frage: Wo aber sind die 3 zu 6 fehlenden Stimmen? Das Rätsel wurde erst 1840 gelöst! Es könnte sein, dass der unfertige Schluss (der dreiundzwanzigsten Fuge) auch ein lösbares Rätsel ist.

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