Die «Deutsche Afrika-Schau» (1935-1940)

Rassismus, Kolonialrevisionismus und postkoloniale Auseinandersetzungen im nationalsozialistischen Deutschland
176 Seiten, Taschenbuch
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Kurzbeschreibung des Verlags

Diese Arbeit untersucht den kolonialrevisionistischen Diskurs und die damit verbundenen rassistischen Praktiken gegenüber Schwarzen im NS-Regime. Im Mittelpunkt dessen steht die Deutsche Afrika-Schau. Diese zwischen Varieté und Völkerschau angesiedelte Wanderschau, in der in Deutschland lebende schwarze Menschen auftraten, wurde von 1936 bis zu ihrem Verbot 1940 zunehmend staatlich kontrolliert. Das Spannungsverhältnis zwischen rassistischer Ausschließung und kolonialrevisionistischer Instrumentalisierung, das die Schau durchzog, eröffnete den Schaumitgliedern einen prekären, maßgeblich von den Kategorien ‘Rasse’ und ‘Geschlecht’ bestimmten Handlungsraum. Dieser wurde Ende der 1930er-Jahre zu einem Ort postkolonialer Auseinandersetzungen um Erinnerung und nationale Zugehörigkeit.

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