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| Reihe | Medizingeschichte im Kontext |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Gesellschaftliche Gruppen, Gemeinschaften und Identitäten Gruppen |
| ISBN | 9783631573686 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 03.10.2007 |
| Größe | 21 x 14.8 cm |
| Verlag | Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
1872 führte der Freiburger Ordinarius für Gynäkologie und Geburtshilfe Alfred Hegar (1830-1914) erstmals Ovarektomien (Entfernung der Eierstöcke) durch, um Frauen künstlich in die Menopause zu versetzen. Der Diskurs um die Wirkung dieser Operation, die bei verschiedenen somatischen aber auch bei psychischen Krankheitsbildern, so der Hysterie, eingesetzt wurde, beschäftigte die Frauenheilkunde über 25 Jahre. Die wissenschaftshistorische Untersuchung analysiert vor dem Hintergrund zeitgenössischer gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und mikrosoziologischer Voraussetzungen, in welcher Weise und aus welchen Gründen sich die sogenannte «Hegar-Operation» zunächst rasch verbreitete und wenige Jahre später von der aufstrebenden Gynäkologie aufgegeben wurde.
| Reihe | Medizingeschichte im Kontext |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Gesellschaft und Kultur, allgemein Gesellschaftliche Gruppen, Gemeinschaften und Identitäten Gruppen |
| ISBN | 9783631573686 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 03.10.2007 |
| Größe | 21 x 14.8 cm |
| Verlag | Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften |
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