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Aharon Appelfeld stammt aus der jüdischen Landschaft der Bukowina, aus einer Landschaft, die es heute nicht mehr gibt. In seinen Werken, die er in seinem Exil in Israel verfasst, reist er in diese untergegangene Welt zurück. Diese Arbeit begibt sich mit den Appelfeldschen ProtagonistInnen auf die Reise und untersucht, wie die Erinnerungslandschaft Bukowina vor den Augen der Leser entsteht, an welchen Orten Erinnerung festgemacht wird und wie das Gedächtnis an die jüdische Bevölkerung in der Nachkriegs-Bukowina verschwindet. Es soll die Entwicklung der ProtagonistInnen beleuchtet werden: diese finden auf ihrer Wanderung durch die Landschaft zur Sprache, erschließen sich Zugang zur Erinnerung und suchen schließlich neue Wege für das Überleben.
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