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Der Autor arbeitet in dieser Studie erstmals detailliert die verschiedenen Akteure der friedlichen Revolution 1989/90 in der Stadt Halle/Saale heraus und legt die handlungsleitenden Motive der Mitglieder der Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aber auch der SED-Führung in der damaligen Bezirksstadt offen. Anhand zahlreicher Dokumente aus öffentlichen und privaten Archiven rekonstruiert der Verfasser die dramatischen Ereignisse aus historisch-wissenschaftlicher Perspektive. Dabei wird deutlich, dass die SED-Führung die gesellschaftspolitische Krise im Herbst 1989 gegen den Willen vieler einfacher SED-Mitglieder zunächst gewaltsam lösen wollte. Im Schluss liefert er unter Zuhilfenahme der Revolutionstheorie von Hannah Arendt einen Beitrag zur Beantwortung der Frage: Was heißt friedliche Revolution?
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