Literarische Konstruktionen autobiographischer Subjektivität in der «nouvelle autobiographie»

Samuel Beckett – Nathalie Sarraute – Claude Simon
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Kurzbeschreibung des Verlags:

Ausgehend von den Essais Montaignes und den Confessions Rousseaus, untersucht die Arbeit Prämissen neueren autobiographischen Schreibens in Frankreich unter Referenz auf zeitgenössische französische Theoriebildungen. Die aus dem nouveau roman hervorgehende nouvelle autobiographie setzt sich aus dokumentarischen bzw. biographischen, (meta-)fiktionalen und (meta-)reflexiven Textfragmenten zusammen, in deren Montage sich die Brüchigkeit und Fragwürdigkeit von Identität spiegelt. Der Hauptteil geht der Frage nach, wie Samuel Beckett, Nathalie Sarraute und Claude Simon in Abkehr von der anti-subjektivistischen Poetik des nouveau roman in ihren zur nouvelle autobiographie zählenden Texten Compagnie, Enfance und Le Jardin des Plantes neue Formen autobiographischer Subjektivität konstituieren. Diese ergibt sich aus dem Zusammenspiel von (Meta-)Reflexion des Schreibprozesses, Werkaufarbeitung und Sprachkonzeption der Autoren und wird im Text in einem performativen Akt ästhetisch realisiert. Die im Text generierte autobiographische Subjektivität verweist nicht mehr auf den Autor als empirische Person, sondern auf eine ästhetische Konzeption, durch die sich ein Künstlersubjekt definiert.

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Produktdetails
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ReiheEuropäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes
ISBN 9783631625507
Erscheinungsdatum 28.02.2013
Genre Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Format Taschenbuch
Verlag Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften