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| Reihe | Berliner Studien zur Politik in Afrika |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Politische Strukturen und Prozesse |
| ISBN | 9783631662083 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 29.03.2015 |
| Größe | 21 x 14.8 cm |
| Verlag | Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
Helmut Strizek zieht eine erste politisch-historische Gesamtbilanz zum Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda, dessen Mandat Ende 2014 nach zwanzigjähriger Tätigkeit auslief. Das ernüchternde Ergebnis lautet, dass das Gericht seinem Auftrag, einen Beitrag zur nationalen Versöhnung zu leisten, nicht gerecht wurde. Die Ausgangsthese der Planung des Tutsi-Völkermords durch Hutu-Extremisten hat das Gericht für nicht beweisbar erklärt, zudem beruhten die Urteile fast ausschließlich auf Aussagen von Zeugen aus dem «Siegerlager». Es wurden nur Hutu-Politiker hinter Schloss und Riegel gebracht, um mögliche Mitwirkungsansprüche beim Aufbau eines demokratischen Nach-Genozid-Staats auszuschließen. Die Kriegsverbrechen der siegreichen Ruandischen Patriotischen Front, der heutigen Staatspartei, wurden auf westlichen Druck hin nicht untersucht.
| Reihe | Berliner Studien zur Politik in Afrika |
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| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Politische Strukturen und Prozesse |
| ISBN | 9783631662083 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 29.03.2015 |
| Größe | 21 x 14.8 cm |
| Verlag | Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften |
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