Die Abkehr vom Gesamthandsprinzip durch das MoPeG und deren Bedeutung für das Gesellschafts- und Steuerrecht

300 Seiten, Hardcover
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Kurzbeschreibung des Verlags

Mit dem MoPeG wollte der Gesetzgeber das geschriebene Recht wieder mit der gelebten Praxis versöhnen. Wesentliches Anliegen des über 100 Gesetze ändernden Mantelgesetzes war es, die seit vielen Jahren höchstrichterlich anerkannte Rechtsfähigkeit der GbR ins Gesetz zu gießen. Damit eng verbunden ist die Frage des Schicksals des Gesamthandsprinzips, das die Personengesellschaften seit Schaffung des BGB auszeichnete. Diese Studie untersucht die dogmatischen Konsequenzen des MoPeG im Hinblick auf eine zivilrechtliche Wesensänderung von rechtsfähigen Personengesellschaften und ihrem Verhältnis zur juristischen Person. Sodann werden die Konsequenzen einer Loslösung vom Gesamthandsprinzip im Hinblick auf die dualistische Unternehmensbesteuerung sowie ausgewählte ertrag-, grunderwerb- und erbschaftsteuerrechtliche Regelungen analysiert. Der Band ordnet die Reform systematisch ein und beleuchtet das Zusammenspiel von Gesellschafts- und Steuerrecht im Lichte der neuen gesetzlichen Konzeption.

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