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| ISBN | 9783633543083 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 20.04.2021 |
| Genre | Belletristik/Historische Romane, Erzählungen |
| Verlag | Jüdischer Verlag |
| Übersetzung | Christa Krüger |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |
New York in den 1940er Jahren: Während in Europa der Krieg wütet, sucht Hertz Minsker, selbsternannter Philosoph, Lebemann und chronisch pleite, sein Glück in Amerika. Die Frauen lieben ihn: Bronja, seine vierte Frau, hat für ihn ihren Ehemann und ihre Kinder in Warschau zurückgelassen, jetzt schlagen sich die beiden mehr schlecht als recht durchs Leben.
Morris Calisher dagegen, sein Freund aus Jugendtagen, ist mit Immobilien reich geworden und führt mit seiner Frau Minna ein Leben im Wohlstand. Er unterstützt Hertz wo er kann, weiß allerdings nicht, dass dieser längst eine leidenschaftliche Affäre mit Minna begonnen hat. Zu allem Überfluss taucht plötzlich Minnas Ex-Mann auf. Als der versucht, Morris Calisher gefälschte Kunstwerke anzudrehen, fliegt alles auf, und das Verhängnis nimmt seinen Lauf …
| ISBN | 9783633543083 |
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| Erscheinungsdatum | 20.04.2021 |
| Genre | Belletristik/Historische Romane, Erzählungen |
| Verlag | Jüdischer Verlag |
| Übersetzung | Christa Krüger |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Suhrkamp Verlag GmbH Torstr. 44 | DE-10119 Berlin info@suhrkamp.de |

Thomas Leitner in FALTER 29/2021 vom 21.07.2021 (S. 28)
Im Jahr 1967 in Fortsetzungen in der New Yorker jiddischen Tageszeitung Forverts veröffentlicht, wurde Isaac B. Singers Roman erst 2017 in Buchform auf Englisch publiziert und erscheint nun 30 Jahre nach dem Ableben des Nobelpreisträgers auf Deutsch. Schwarzhumoriger und bissiger als sonst schildert er die Geisteswelt der jüdischen Diaspora in den USA, die Auseinandersetzung mit Talmud und Tora grenzt an Blasphemie.
Wenig gewinnend die Hauptfigur: ein falscher Prophet, der sich aus Existentialismus, Erotik und Psychoanalyse eine Philosophie gebastelt hat und seiner vornehmlich weiblichen Anhängerschaft als Genie erscheint. Auch die Entourage – Schlitzohren und Damen zwischen Hysterie und Esoterik – ist wenig sympathisch. In der Darstellung als Frauenheld klingt Selbstironie an. Mit schwarzer Tinte wird hier eine Gesellschaft beschrieben, die am Rande des Vulkans tanzt.

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