Beeinflusst die Sprache das Denken?

116 Seiten, Taschenbuch
€ 54,20
-
+
Lieferung in 7-14 Werktagen

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, wir legen Ihr Produkt in den Warenkorb.

Mehr Informationen
Themen Sprache und Sprachwissenschaft Sprachwissenschaft, Linguistik
ISBN 9783640134182
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 14.08.2008
Größe 210 x 148 mm
Verlag GRIN Verlag
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Waltherstraße 23 | DE-80337 München
info@grin.com
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post
Kurzbeschreibung des Verlags

Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend), Note: 1,0, Freie Universität Berlin, Veranstaltung: Linguistik-Beeinflusst die Sprache das Denken?, Sprache: Deutsch, Abstract: Beeinflusst die Sprache, die wir sprechen, d. h. die grammatikalischen und semantischen Strukturen unserer Sprache, die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen? An den deutschen Universitäten wurde die Bezeichnung Studenten weitgehend durch Studierende verdrängt, offizielle Berufsbezeichnungen werden immer öfter durch Neologismen ersetzt (z. B. Hausmeister durch Gebäudemanager), Produkt- und Firmennamen ändern sich (Raider zu Twix, Viag Interkom zu O2), Behinderte nennen sich selbst Menschen mit Behinderung, andere Begriffe werden als diskriminierend empfunden und im Sprachgebrauch ausgetauscht (Schwarze statt Neger). Diese Beispiele zeigen, dass der Name oft mehr sein soll als ein bloßer Verweis auf etwas Außersprachliches. Kann das Umbenennen aber ein Umdenken herbeiführen oder auch nur fördern? Welche Verbindung besteht zwischen Form und Struktur der sprachlichen Einheiten und dem Denken über deren Inhalt? Oder allgemeiner gefragt: Beeinflusst die Sprache, die wir sprechen, unsere Wahrnehmung und die Art, wie wir denken? Oder ist das Denken der Sprache immer vorgängig und kann durch sie daher "nicht wirklich" verändert werden? Im zwanzigsten Jahrhundert wurde dieser Gedanke von verschiedenen Autoren (z. B. von Lev Wygotsky oder Leo Weisgerber) aufgegriffen. Am einflussreichsten war dabei sicherlich die sog. Sapir-Whorf-Hypothese (so benannt nach den amerikanischen Linguisten Edward Sapir und Benjamin Lee Whorf), von der in dieser Arbeit ausgegangen wird. Die Sapir-Whorf-Hypothese dient dabei in zweierlei Hinsicht als Hintergrund. Zum einen entstand die empirische Forschung zum Einfluss der Sprache auf das Denken, deren Darstellung einen Hauptteil dieser Arbeit bildet, aus der Auseinandersetzung mit den Thesen von Sapir und Whorf. Zum anderen wird in dieser Arbeit ein bestimmter Aspekt der Sapir-Whorf-Hypothese näher betrachtet, nämlich inwieweit Einzelsprachen den Hintergrund für das Denken, d. h. für das Weltbild ihrer Sprecher, bilden. In diesem Zusammenhang wird auch eine Verbindung der Sapir-Whorf Hypothese mit poststrukturalistischen Ansätzen (Jacques Derrida) versucht werden.

Mehr Informationen
Themen Sprache und Sprachwissenschaft Sprachwissenschaft, Linguistik
ISBN 9783640134182
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 14.08.2008
Größe 210 x 148 mm
Verlag GRIN Verlag
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Waltherstraße 23 | DE-80337 München
info@grin.com
Unsere Prinzipien
  • ✔ kostenlose Lieferung innerhalb Österreichs ab € 35,–
  • ✔ über 1,5 Mio. Bücher, DVDs & CDs im Angebot
  • ✔ alle FALTER-Produkte und Abos, nur hier!
  • ✔ keine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte
  • ✔ als 100% österreichisches Unternehmen liefern wir innerhalb Österreichs mit der Österreichischen Post