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| Reihe | Politik und Zeitgeschichte |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Politische Ideologien und Bewegungen Rechtsextreme politische Ideologien und Bewegungen |
| ISBN | 9783643508140 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 01.07.2017 |
| Größe | 208 x 146 mm |
| Verlag | Lit Verlag |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Fresnostraße 2 | DE-48159 Münster vertrieb@lit-verlag.de |
Wirtschaftliche und soziale Probleme führten in Österreich zu Beginn der 1930er zu einer massiven Verschärfung der politischen Gegensätze. In weiterer Folge kam es zu tiefreichenden Veränderungen. An Stelle der demokratischen Republik wurde eine eigene Variante des Faschismus etabliert: der Austrofaschismus.Nach zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen legt der Autor unter Mitarbeit von Florian Wenninger eine Darstellung für einen breiteren Leserkreis vor: die Gesamtentwicklung bis zum "Anschluss" 1938, Akteure und Trägergruppen, interessengeleitete inhaltliche Um- und Neugestaltung wichtiger Politikbereiche bis hin zur Verankerung in der Bevölkerung und zu den bedeutsamen Beziehungen zum italienischen und deutschen Faschismus. Ferner wird die österreichische Entwicklung in den europäischen Kontext politischer Umbrüche eingebette, für die der italienische Faschismus vielfach Vorbild war.
| Reihe | Politik und Zeitgeschichte |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Politik und Staat Politische Ideologien und Bewegungen Rechtsextreme politische Ideologien und Bewegungen |
| ISBN | 9783643508140 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 01.07.2017 |
| Größe | 208 x 146 mm |
| Verlag | Lit Verlag |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Fresnostraße 2 | DE-48159 Münster vertrieb@lit-verlag.de |

Nina Horaczek in FALTER 51-52/2018 vom 19.12.2018 (S. 23)
„Wehret den Anfängen“ war wohl einer der am häufigsten verwendeten Aussprüche im Gedenkjahr 2018. Aber wie kippte Österreich von einer jungen Demokratie in den autoritären Austrofaschismus? Der Politologe Emmerich Tálos und der Historiker Florian Wenninger zeichnen ausgehend von den 1920er-Jahren nach, wie Österreich zu einem autoritären Staat wurde. Das Buch beschreibt, wie unter dem austrofaschistischen Kanzler Engelbert Dollfuß zwischen 1933 und 1938 die Medien gleichgeschaltet wurden, wie die Repression stieg, wie der Austrofaschismus die Kultur- und Bildungspolitik beeinflusste, welche Sozial- und Wirtschaftspolitik das Dollfuß-Regime verfolgte und welche Auswirkungen all das auf die Bevölkerung hatte.
Erich Klein in FALTER 13/2018 vom 28.03.2018 (S. 9)
Löst die Übergabe des Dollfuß-Porträts an das Niederösterreichische Haus der Geschichte lästige Fragen nach dem Austrofaschismus, für den der christlich-soziale Ex-Bundeskanzler stand? Hier liest man, eingebettet in einen großen Bogen von der Weltwirtschaftskrise 1929 über den Bruch des Rechtsstaates 1934 bis zum "Anschluss" 1938, eindeutige Sätze wie: "Mit der Ermordung Dollfuß' durch Nationalsozialisten im Juli 1934 wurde der Austrofaschismus seiner unumstrittenen Führerfigur beraubt. Die realpolitischen Folgen waren allerdings überschaubar."

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