Mia san mia... inkompetent, aber herzlich? Vorurteile beim bayerischen Dialekt

36 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Aus der Reihe: e-fellows.net stipendiaten-wissen
Themen Gesellschaft und Sozialwissenschaften Psychologie Sozialpsychologie
ISBN 9783656676805
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 27.06.2014
Größe 210 x 148 mm
Verlag GRIN Verlag
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HerstellerangabenAnzeigen
Waltherstraße 23 | DE-80337 München
info@grin.com
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Kurzbeschreibung des Verlags

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Dialektsprecher scheinen im Alltag oft wegen ihrer Sprechweise ausgelacht zu werden. Daher sollte in der vorliegenden Studie wissenschaftlich untersucht werden, ob negative Vorurteile gegenüber Dialekten bestehen. Empirische Evidenz deutet darauf hin, dass die Standardsprache im Vergleich zu Dialekten stets positiver bewertet wird. Nur in Bereichen der Wärme, des Vertrauens und in sozialen Kompetenzen allgemein wurden auch teilweise die Dialektsprecher höher eingeschätzt. Das Ziel dieser Arbeit war, die Einschätzung des bayerischen Dialekts mit der hochdeutschen Standardsprache auf den Dimensionen Wärme und Kompetenz zu vergleichen. Dazu fand das Stereotype Content Model (SCM) Anwendung. Eine bayerische und eine hochdeutsche Aufnahme einer Sprecherin wurden auf den Dimensionen Wärme und Kompetenz nach dem SCM von den Versuchspersonen bewertet. Es wurde erwartet, dass Bayerischsprecher wärmer eingeschätzt werden als Hochdeutschsprecher und, dass Hochdeutschsprecher für kompetenter als Bayerischsprecher befunden werden. Methodisch wurde der Vergleich von Hochdeutsch und Bayerisch mit der matched-guise-technique durchgeführt. An der Studie nahmen 68 Studierende als Versuchspersonen teil. Die Auswertungen zeigten, dass die Sprecherin in der hochdeutschen Version kompetenter als in der bayerischen Version bewertet wurde. Auf der Wärmedimension gab es überaschenderweise keine signifikanten Unterschiede.

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