Isotta Nogarolas Briefe und ihre Dialogstreitschrift

Ein Close Reading im Kontext weiblicher Autorschaft des Renaissance-Humanismus
442 Seiten, Taschenbuch
€ 71,95
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Erscheint am 09.05.2026

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Mehr Informationen
Reihe Frauen in Philosophie und Wissenschaft. Women Philosophers and Scientists
ISBN 9783658510602
Erscheinungsdatum 09.05.2026
Genre Geschichte/Kulturgeschichte
Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
LieferzeitErscheint am 09.05.2026
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Kurzbeschreibung des Verlags


Diese Untersuchung holt die italienische Humanistin Isotta Nogarola (1418–1466) in die europäische Philosophie- und Theologiegeschichte zurück und bietet eine Neubewertung ihrer Schriften aus einer interdisziplinären, philosophisch-theologischen Perspektive. Das Buch erschließt ihr Denken und Schreiben mittels eines Close Readings und zeigt, wie sich eine gelehrte Frau in einer männlich dominierten Gelehrtenwelt Autorität erschreibt.




Isotta Nogarolas lateinische Briefe zählen zu den frühesten Zeugnissen weiblicher Autorschaft im Renaissance-Humanismus. Zugleich markieren sie einen der ersten weiblichen Beiträge zur frühneuzeitlichen Geschlechterdebatte, der
Querelle des femmes
. Mit dem sog. Dialog
De pari aut impari Evae atque Adae peccato
(„Über die gleiche oder ungleiche Sünde Evas und Adams“) von 1451 legt Isotta Nogarola eine Verteidigung des weiblichen Geschlechts vor, mit der sie das bestehende Geschlechterbild anhand einer kritischen Auslegung von Genesis 2–3 hinterfragt.



Die Studie liefert eine umfängliche Untersuchung von Isotta Nogarolas Schriften und ermöglicht es, sie nicht nur als Humanistin, sondern auch als Philosophin und Theologin im Kanon zu verankern. Das Buch richtet sich an Interessierte, Studierende und Forschende der Philosophie, Theologie sowie interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung.


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Reihe Frauen in Philosophie und Wissenschaft. Women Philosophers and Scientists
ISBN 9783658510602
Erscheinungsdatum 09.05.2026
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