Geologie des südlichen Oberharz

Historischer Bergbau zwischen Wieda und Zorge
94 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Schriftenreihe des Instituts für Hydrographie, Geoökologie und Klimawissenschaften
Themen Geowissenschaften, Geographie, Umwelt, Planung Geowissenschaften Geologie und die Lithosphäre Historische Geologie und Paläogeologie
ISBN 9783696794361
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 03.09.2026
Größe 22 x 17 cm
Verlag BoD – Books on Demand
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HerstellerangabenAnzeigen
Books on Demand GmbH
Überseering 33 | DE-22297 Hamburg
bod@bod.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Geologie beziehungsweise die Gesteine des südlichen Oberharzes im Raum Wieda und Zorge (Walkenried) sind maßgeblich durch den erdgeschichtlichen Abschnitt des Paläozoikums und dort die Phase des ´Devon´ geprägt. Jüngere geologische Einheiten sind in diesem Gebiet praktisch nicht mehr vorhanden, d.h. sie wurden fast vollständig erodiert. Die geologische Entwicklung begann vor rund 400 Millionen Jahren mit der Ablagerung mächtiger Sedimentschichten im Rheischen Ozean, der sich zwischen den Kontinenten Laurussia im Norden und Gondwana im Süden erstreckte. Mit der Annäherung und Kollision dieser beiden Kontinentalplatten setzte vor etwa 350 und 300 Millionen Jahren die variszische Gebirgsbildung ein. Während dieser Phase wurden die zuvor im Rheischen Ozean abgelagerten devonischen Sedimente verdichtet, gefaltet und metamorph überprägt. Dabei entstanden vor allem Grauwacken und Tonschiefer. Zeitgleich führten magmatische Prozesse am Meeresboden zur Bildung von Diabasen, während hydrothermale Vorgänge Eisenoxid in Form von Hämatit ausfällten. Im Verlauf der Auffaltung des variszischen Gebirges wurden sowohl die Sedimentgesteine als auch die Diabase unterschiedlich stark verkippt und tektonisch verstellt. Das ursprünglich am Meeresboden im Zusammenhang mit dem Magmatismus hy-drothermal gebildete Hämatit wurde dabei in die variszischen Faltenstrukturen eingebunden. Als linsen- oder gangförmige Lagerstätten tritt der Roteisenstein heute innerhalb des Diabas-Komplexes des Südharzes zwischen Wieda und Zorge auf. Seit dem Karbon, also ab etwa 300 Millionen Jahren vor heute, führten Hebungen und tektonische Verlagerungen zu einer nahezu vollständigen Abtragung des variszischen Hochgebirges. Spätestens vor rund 100 Millionen Jahren war dieses ehemalige Gebirge dann weitgehend eingeebnet. Spätere Absenkungen ermöglichten zwar erneut Sedimentablagerungen auf dem devonischen Grundgebirge, doch auch diese Gesteinsfolgen wurden im Laufe der Zeit wieder fast vollständig erodiert.

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Themen Geowissenschaften, Geographie, Umwelt, Planung Geowissenschaften Geologie und die Lithosphäre Historische Geologie und Paläogeologie
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