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| Reihe | Beiträge zur Holocaustforschung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) |
|---|---|
| ISBN | 9783700319412 |
| Sprache | Englisch, Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 21.01.2016 |
| Genre | Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989) |
| Verlag | new academic press |
| Herausgegeben von | Regina Fritz, Éva Kovács, Béla Rásky |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen new academic press og Feldgasse 21/2 | AT-1080 Wien office@newacademicpress.at |
In der Historiografie ging man lange davon aus, dass es bald nach 1945 zu einer unausgesprochenen Übereinkunft gekommen war, den Judenmord zu beschweigen. Erst jüngst wird dies infrage gestellt. Die bis in die frühen 1950er-Jahre hinein angestellten Bemühungen, die postnazistischen Gesellschaften über die Verbrechen des NS-Regimes aufzuklären und sie mit diesen zu konfrontieren, werden wiederentdeckt.
Die Vortragenden der Simon Wiesenthal Conference 2012 fragten nach den konkreten Maßnahmen, das begangene Unrecht nach dem Krieg als solches anzuerkennen: Welche Versuche gab es, den Massenmord zu thematisieren, zu dokumentieren, der Opfer der NS-Vernichtungspolitik zu gedenken, Verantwortlichkeiten zu klären und die „Schuldfrage“ zu stellen? Welche politischen Interessen verbanden sich mit den Bemühungen, die Vergangenheit aufzuarbeiten, wie(so) scheiterten sie, und ab wann sind erste Tabuisierungstendenzen feststellbar?
Béla Rásky ist Direktor des VWI.
Regina Fritz ist Projektmitarbeiterin bei der Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (VEJ)“.
Eva Kovács ist wissenschaftliche Programmleiterin des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI).
| Reihe | Beiträge zur Holocaustforschung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocaust-Studien (VWI) |
|---|---|
| ISBN | 9783700319412 |
| Sprache | Englisch, Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 21.01.2016 |
| Genre | Geschichte/Zeitgeschichte (1945 bis 1989) |
| Verlag | new academic press |
| Herausgegeben von | Regina Fritz, Éva Kovács, Béla Rásky |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen new academic press og Feldgasse 21/2 | AT-1080 Wien office@newacademicpress.at |

Erich Klein in FALTER 20/2016 vom 18.05.2016 (S. 9)
Was im Fall der Historiografie des Holocaust anstößig klingen mag, wird in zweiundzwanzig Konferenzbeiträgen revidiert - die irrige Meinung nämlich, über die Ermordung der Juden sei nach 1945 nicht gesprochen worden. Der Bogen reicht von den Chronisten des Warschauer Ghettos zum sowjetischen "Schwarzbuch", zu Autoren wie H. G. Adler, oder Karl Jaspers' Diskussion der "Schuldfrage" und zu frühen Ausstellungen über die nationalsozialistischen Verbrechen.

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