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| ISBN | 9783700323372 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 20.11.2025 |
| Genre | Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft |
| Verlag | new academic press |
| Illustrationen | Simon Schwaighofer |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen new academic press og Feldgasse 21/2 | AT-1080 Wien office@newacademicpress.at |
Dieses beschwingt und pointiert geschriebene Buch beschreibt die 300-jährige Romanze der Österreicher mit „ihrem“ Standarddeutsch. Das österreichische Hochdeutsch, so das Argument, ist der passende Standard für Österreich, der leider andernorts nicht immer als solcher gesehen wird. Der Bogen wird gespannt, oft überspitzt illustriert, von Maria Theresia (der damals deutschen Kaiserin), über Ludwig Wittgenstein (dessen unbekanntes Wörterbuch des österreichischen Hochdeutsch), der Nazizeit (als Deutsch als Waffe benutzt wurde), bis zum Germanistenstreit der Jetztzeit. Der Fokus ist konsequent auf das oft totgesagte österreichische Hochdeutsch gerichtet, das sich durch die „Liebe“ seiner Sprecher gegen viel Druck erhalten hat. Dollinger, Rieger-Roschitz und Schwaighofer zeigen auf, wie die Germanisten der Nazizeit den Diskurs wesentlich prägten und wie heutige Skeptiker zwar nichts mehr mit diesem Gedankengut zu tun haben, aber oft unreflektiert die selben Argumente ins Treffen führen. Sie ermutigen die Sprecher, sich weiterhin nicht einschüchtern zu lassen und das Wort zu erheben für
Anrainer
,
Pickerl
,
Sackerl
und
König mit g
(nicht als
ch
ausgesprochen), etcetera. Gerade weil die Welt immer vernetzter wird.
| ISBN | 9783700323372 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 20.11.2025 |
| Genre | Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft |
| Verlag | new academic press |
| Illustrationen | Simon Schwaighofer |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen new academic press og Feldgasse 21/2 | AT-1080 Wien office@newacademicpress.at |

Juliane Fischer in FALTER 15/2026 vom 08.04.2026 (S. 32)
Ein Volksschullehrer diktiert in den 1920er-Jahren seiner Klasse 2500 Wörter. Typisch deutsche Begriffe wie "erklecklich" lässt er weg, notiert werden "das Packel" und "die Lacke". Der Lehrer wurde als Sprachphilosoph Ludwig Wittgenstein bekannt. Sein Wörterbuch haben die Germanisten Stefan Dollinger und Anneliese Rieger-Roschitz sowie der Werber Simon Schwaighofer ausgegraben, um die oft totgesagte österreichische Standardsprache gegen das einheitsdeutsche Axiom zu verteidigen.
Sie beschreiben unter anderem die Sprachkämpfe von Maria Theresia und beschäftigen sich mit der Nazizeit. Ihr Buch soll eine "Mischung aus Krimi, Abenteuerroman und Romanze" sein. Leider wirkt der Tonfall oft allzu flapsig (Hitler als "Ungustl aus Braunau"). Jedenfalls schafft das Projekt Bewusstsein: Empowerment für "Kipferl" und "raunzen"!

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