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| ISBN | 9783701181759 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 25.05.2021 |
| Genre | Sachbücher/Kunst, Literatur/Biographien, Autobiographien |
| Verlag | Leykam |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG Lichtenauergasse 1/8 | AT-1020 Wien office@leykamverlag.at |
Das Leben von Margot Pilz begann mit einer Katastrophe: Im Zweiten Weltkrieg wurde sie mit sechs Jahren als in Indonesien lebende Niederländerin in das berüchtigte japanische Internierungslager Lampersari auf Java verschleppt, in dem Menschen gefoltert wurden und verhungerten.
Nach diesen traumatischen Erlebnissen zog Pilz mit ihrer Familie zuerst in die Niederlande und als junge Frau dann nach Wien, wo sie Fotografie studierte und zu einer herausragenden Vertreterin feministischer Kunst wurde: Wie ihre Kolleginnen Renate Bertlmann und Valie Export kämpfte sie gegen ein überkommenes Frauenbild, das Frauen auf die Rollen als Haushälterin, Liebesdienerin und Babysitterin reduzieren wollte.
Ihre Kunst, die Pilz auf immer neuen Gebieten vorantrieb, von der Fotografie über Performances, Skulpturen und Videokunst, erfährt heute die gebührende Wertschätzung in und außerhalb des Kunstbetriebs. Mit thematischen Schwerpunkten wie Umweltschutz und Digitalisierung erweisen sich eine ganze Reihe ihrer Kunstwerke jetzt als visionär.
Auf Basis vieler Gespräche mit der Künstlerin stellt die preisgekrönte Kunstkritikerin Nina Schedlmayer dar, wie Leben und Kunst von Margot Pilz durch ihre Kindheit geprägt wurden, wie sie sich ihre Freiheit erkämpfte und welche Sprengkraft ihre Kunst birgt.
| ISBN | 9783701181759 |
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| Erscheinungsdatum | 25.05.2021 |
| Genre | Sachbücher/Kunst, Literatur/Biographien, Autobiographien |
| Verlag | Leykam |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Leykam Buchverlagsges.m.b.H. & Co. KG Lichtenauergasse 1/8 | AT-1020 Wien office@leykamverlag.at |

Juliane Fischer in FALTER 35/2021 vom 01.09.2021 (S. 30)
Schläge vom Vater, Horrorkindheit im japanischen Internierungslager auf Java, grabschende Professoren im Kunstbetrieb und ein Gatte, der sie ob ihrer Nase als Kamel beschimpft. Trotzdem ist Margot Pilz erst mit 40 zur Feministin geworden. Die Biografie von Nina Schedlmayer schildert den Lebensweg der 1936 geborenen Künstlerin bis in die Gegenwart und vermittelt dabei ein gutes Bild der Kulturavantgarde der Wiener Nachkriegszeit.
Man lernt: Selbstermächtigung und Befreiungsschlag gelingen nur im Kollektiv. Und es schadet nicht, sich ständig neu zu erfinden. Pilz sprüht vor Energie. Sie probiert neue Technologien, wird von der Werbefotografin zur Digitalpionierin. Ihr „Hausfrauendenkmal“ (1979) wurde 2020 wegen der pandemiebedingten Mehrfachbelastung wieder aufgestellt und bewies: Das Private ist – besonders im Leben von Frauen – immer noch politisch.

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