Was über Frauen geredet wird

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Freundinnen und Partnerinnen, Mütter und Töchter: In Mieze Medusas hinreißendem neuen Roman dreht sich alles um Frauen und ihr Recht, auf das zu pfeifen, „was über sie geredet wird:“ Die Tirolerin Laura lebt in Innsbruck und hasst Skifahren, Hüttenromantik und Alpenzauber. Frederike, genannt Fred, mit vierzig immer noch unstet und öfter arbeitslos, lebt in Wien, früher mal mit Marlis, verliebt sich aber in die Musikerin Milla YoloBitch. Marlis will ein Kind, Fred will Milla, Milla will rappen, Laura will Comics zeichnen, Lauras Schwester Isabella will Familie und Karriere. Und wenn auch nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen, so legt Mieze Medusa hier doch ein flammendes Plädoyer dafür vor, dass Frauen alles sein, werden und wollen dürfen.

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FALTER-Rezension

In Innsbruck sucht Laura nach der Matura die Ideallinie fürs Leben. Frederike, kurz Fred, prekär lebende Wienerin Mitte 40, bangt ebenfalls vor der Zukunft. Beide kämpfen im vierten Roman der verdienstvollen heimischen Spoken-Word-Poetin Mieze Medusa gegen die Zumutungen des neoliberalen Patriarchats.

"Unser Leben ist doch kein Ulrich-Seidl-Film", sagt Fred. Es ist aber durchaus: "ewiges Hocken zwischen Stühlen, in den Nebenräumen, die wir trotzig in Freiräume umbenannt haben, Selfcare, weil sonst kümmert es ja niemand, und immer die Angst vor dem Alter". Zum Glück gibt es als Lichtgestalt die Rapperin Milla Yolobitch, an der die Autorin augenscheinlich viel Freude hat (inklusive Song zum Buch)."In aller Würde wütend gebliebene Feministinnen sind die beste Gesellschaft", sagt Fred einmal. Medusa ist mitgemeint.

Dominika Meindl in Falter 3/2023 vom 20.01.2023 (S. 36)

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Produktdetails
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ISBN 9783701717606
Erscheinungsdatum 13.09.2022
Umfang 256 Seiten
Genre Belletristik/Erzählende Literatur
Format Hardcover
Verlag Residenz