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| ISBN | 9783701717835 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 12.02.2024 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Residenz |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Residenz Verlag GmbH Mühlstraße 7 | AT-5023 Salzburg info@residenzverlag.at |
„Die Heimreise“ ist die berührende Hommage des Autors an seine Mutter, eine kämpferische Frau mit unverwüstlichem Humor, und zugleich eine gnadenlose Satire auf die Absurdität der sowjetischen Diktatur in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Lina, eine junge Studentin aus Leningrad, die der Mutter des Autors nachempfunden ist, leistet im Sommer ihren verpflichtenden Arbeitsdienst im fernen Kasachstan, als sie eine Nachricht von zu Hause erreicht. „Vater schwer krank! Komm rasch!“ Mit Hartnäckigkeit, Verzweiflung und wechselnden Weggefährtinnen wird Lina ihre Reise durch das sowjetische Riesenreich antreten, das von absurden Regelungen und willkürlicher Polizeigewalt beherrscht wird. Wird sie rechtzeitig nach Hause kommen, um ihren Vater noch lebend zu sehen?
| ISBN | 9783701717835 |
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| Erscheinungsdatum | 12.02.2024 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Residenz |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Residenz Verlag GmbH Mühlstraße 7 | AT-5023 Salzburg info@residenzverlag.at |

Kirstin Breitenfellner in FALTER 9/2024 vom 28.02.2024 (S. 33)
Linas Vater liegt im Sterben. "Komm rasch", telegrafiert die Mutter. Das erweist sich als unmöglich, denn Lina befindet sich als Erntehelferin in der kasachischen Einöde. Züge gibt es kaum, und wenn sie kommen, sind sie überfüllt mit Menschen, die aus den Gulags zurückkehren. Stalin ist tot und die Repressalien in der Sowjetunion lassen langsam nach. Unterwegs lernt die junge Jüdin ein Mädchen kennen, dem das Leben noch viel übler mitgespielt hat.
Vladimir Vertlib ließ sich für dieses Roadmovie von einer Episode im Leben seiner Mutter inspirieren, die er mit plastisch erzählten, drastischen Geschichten anreichert. Sie zeichnen das Bild eines "Failed State", dessen Überlebensbedingungen man nur mit schwarzem Humor und einer trotzigen Mitmenschlichkeit beizukommen vermag. Ein Lob der Familie und der Freundschaft.

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