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| ISBN | 9783702507411 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 22.04.2014 |
| Genre | Kunst/Kunstgeschichte |
| Verlag | Verlag Anton Pustet Salzburg |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Verlag Anton Pustet e.U. Bergstraße 12 | AT-5020 Salzburg michaela.schachner@pustet.at |
Schau, schau! In mittelalterlichen Kirchen fühlt man sich oft von kopfförmigen Skulpturen an den Kapitellen geradezu beobachtet. In Gesellschaft steinerner Masken, Tiere, ja bisweilen Monstren, Pflanzen und geometrischer Figuren geben sie viel über die religiösen Vorstellungen einer Epoche preis, die bis heute auf uns eine rätselhafte Faszination ausübt. Der vorliegende Band zeigt erstmals in etwa 200 Abbildungen den Reichtum dieser von der Kunstgeschichte weitgehend vernachlässigten Objekte – nicht nur im Land Salzburg, sondern auch in Bayern. Da es sich bei den Kopfskulpturen und Motiven um ein gesamteuropäisches Phänomen handelt, werden immer wieder Vergleiche aus anderen Regionen gezeigt. Eingegangen wird auf die formale Entstehung dieser steinernen Masken und Gesichter in Romanik und Gotik ebenso wie auf die Psychologie ihrer Wirkung. Die Fülle der Beispiele erlaubt eine eingehende Diskussion dieser Interpretationen und ermöglicht tiefe Einblicke in die faszinierende religiöse Mentalität des Mittelalters.
| ISBN | 9783702507411 |
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| Erscheinungsdatum | 22.04.2014 |
| Genre | Kunst/Kunstgeschichte |
| Verlag | Verlag Anton Pustet Salzburg |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Verlag Anton Pustet e.U. Bergstraße 12 | AT-5020 Salzburg michaela.schachner@pustet.at |

Marianne Schreck in FALTER 26/2014 vom 25.06.2014 (S. 26)
Têtes coupées, übersetzt "abgeschnittene Köpfe", ist der Fachbegriff für jene körperlosen Wesen aus Stein, die an mittelalterlichen Kirchen zu finden sind und dafür konzipiert wurden, den Betrachter mit dämonischen Blicken zu konfrontieren. Die Formen für diese Bauplastiken sind vielfältig und reichen vom sogenannten "Green Man", einem männlich konnotierten Charakter, aus dessen Mund Grünes wuchert, bis zu Sheela, einer Dämonin, die mit ihrem überdimensionierten Geschlecht nichts Gutes zu verheißen scheint. Der Mittelalterforscher Peter Dinzelbacher hat nun einen Band zusammengestellt, in dem er thematisch gebündelt, einen Überblick auf diese wunderbaren Kleinode im Raum Salzburg, Süddeutschland, Niederösterreich und anderen Landstrichen gibt. Was leider fehlt, ist eine Übersichtskarte, die dabei geholfen hätte, die vielen Orte mit den jeweiligen Plastiken und ihren Bedeutungen mit kühlem Kopf im Blick zu behalten.

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