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| ISBN | 9783702660307 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 04.02.2026 |
| Genre | Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre |
| Verlag | Jungbrunnen |
| Empf. Lesealter | ab 10 Jahre |
| Sammlung | Aktuelle Kinderbücher |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Verlag Jungbrunnen GmbH Rauhensteingasse 5 | AT-1010 Wien office@jungbrunnen.co.at |
Noa kann es gar nicht erwarten, ihre Tante in den Bergen zu besuchen, vor allem, weil es in der Schule gerade nicht gut läuft. Bloß weg! Sie lernt Sepp kennen, einen Dorfjungen, der sie eindringlich vor dem Leben da oben warnt – auf der Alm gehe es nicht mit rechten Dingen zu. Noa wischt alle Zweifel beiseite und widmet sich mit Feuereifer ihren neuen Aufgaben, doch es dauert nicht lang, bis auch sie auf Unheimliches stößt: ein bleiches Gesicht im Bach, Stimmen, die sie nicht zuordnen kann – und schließlich ein altmodischer Junge, der sich nur ihr zeigt. Zwischen atemberaubenden Gewittern, halsbrecherischen Klettereien und beinah übersinnlichen Erfahrungen wächst Noa über sich hinaus.
| ISBN | 9783702660307 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 04.02.2026 |
| Genre | Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre |
| Verlag | Jungbrunnen |
| Empf. Lesealter | ab 10 Jahre |
| Sammlung | Aktuelle Kinderbücher |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Verlag Jungbrunnen GmbH Rauhensteingasse 5 | AT-1010 Wien office@jungbrunnen.co.at |

Gerlinde Pölsler in FALTER 12/2026 vom 18.03.2026 (S. 22)
Noas Jahr war nicht so besonders. Das mit den Freundinnen klappt nicht mehr so wie früher. Die anderen, coolen Mädchen reden über gebürstete Augenbrauen und Kosmetik-Tutorials, aber das ist nicht so Noas Ding. Sie hoppelt immer nur hinterher und ihr Haarglättversuch geht grob daneben: Notgedrungen trägt Noa nun Kurzhaar.
So passt es ihr gar nicht schlecht, dass ihre Eltern sie in den Ferien aus Berlin wegschicken, zu ihrer Tante auf eine einsame Alm. Noa wird in diesem Sommer ein ganzes Stück selbstständiger werden, und das nicht nur, weil sie die Reise – im Nachtzug! – ganz allein antritt.
Erst erinnert der Roman an Johanna Spyris Klassiker „Heidi“: Die Tante ist eigenbrötlerisch wie Alm-Öhi, Noa lernt staunend die Ziegen und das Käsemachen kennen und bezieht Bettstatt auf dem Heuboden. Doch rasch grätscht eine zweite Facette rein. Als Noa aus dem Brunnen trinkt, verdunkelt sich plötzlich ihr Spiegelbild und ein anderes, blasses Mädchengesicht schaut ihr entgegen. Vor dem Einschlafen hört Noa ein Seufzen und eine Stimme: „Was machst du hier?“ Ja, spinnt sie denn?
Die Londoner Autorin Sophie Hardach fährt im Sommer immer in die Alpen, und das merkt man. Auch die Spannung versteht sie gut zu halten. Ob das Buch aber echt erst ab zehn zu empfehlen ist? Da fangen sie dann ja an mit den Haaren und den Hacks und sind womöglich für den Märchenteil nicht mehr so aufgeschlossen.Gerlinde Pölsler

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