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| ISBN | 9783706553414 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 30.07.2014 |
| Genre | Kunst/Architektur |
| Verlag | Studien Verlag |
| Herausgegeben von | Jörg Wippel |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
Die österreichische Wohnbaukultur gilt international als Best-Practice-Modell, vor allem der soziale Wohnbau in Wien blickt auf eine bald 100-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Doch in den letzten Jahrzehnten fehlte es hierzulande an zukunftsweisenden politischen Ideen und Maßnahmen. Gesetzliche Regelungen der Vergangenheit erweisen sich zunehmend als Hindernis bei der Bewältigung gegenwärtiger ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen.
Ein Umdenken und Neu-Denken der Wohn(bau)politik ist gefragt. Die vorliegende Publikation versammelt Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, bietet einen interdisziplinären Überblick über Geschichte und Perspektiven österreichischer Wohnbaukultur und weist nachdrücklich auf die Baustellen heutiger und zukünftiger Wohnpolitik hin.
Mit Beiträgen u. a. von: Christian Aulinger, Christian Donner, Anton Holzapfel und Udo Weinberger, Hermann Knoflacher, Andrea Kunnert, Josef Mathis, Fritz Matzinger, Rainer Münz, Maik Novotny, Erich Raith, Cornelia Schindler und Rudolf Szedenik, Michaela Schinnagl, Reinhard Seiß, Robert Temel, Neslihan Turan-Berger, Gerlind Weber und Jörg Wippel.
| ISBN | 9783706553414 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 30.07.2014 |
| Genre | Kunst/Architektur |
| Verlag | Studien Verlag |
| Herausgegeben von | Jörg Wippel |
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Barbaba Tóth in FALTER 37/2014 vom 10.09.2014 (S. 16)
Das Alpbacher Forum versteht sich als nationale Denkinstitution. Für alle, die es im August nicht ins Bergdorf schaffen, gibt es auch Debatten zum Nachlesen. Etwa den Sammelband "Wohnbaukultur in Österreich", der auf den Alpbacher Baukulturgesprächen der letzten Jahre aufbaut und dort auch präsentiert wurde. Viele Texte kreisen um das Thema sozialer Wohnbau und leistbares Wohnen, was das Buch zu einem idealen Reader vor den Wiener Wahlen im Jahr 2015 macht. Herausgeber Jörg Wippel, Geschäftsführer eines großen privaten Bauträgers, schlägt etwa vor, ein "gesamtheitliches Wohnrecht" zu schaffen, mit einer österreichweiten, einheitlichen Normwohnung, einem taxativ aufgezählten Zu- und Abschlagsystem und kräftigen Zuschlägen für unbefristete Vermietungen. Das wäre seiner Meinung nach das Ende der "geschützten Sektoren", dafür gäbe es mehr Markt und mehr Schutz. Solche – zum Teil provokanten, aber sicherlich diskussionswürdigen – Vorschläge finden sich viele im Sammelband.

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