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| Themen | Kinder, Jugendliche und Bildung Bilderbücher, Aktivitätenbücher, Konzepte der Früherziehung Bilderbücher |
|---|---|
| ISBN | 9783707452327 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 13.09.2019 |
| Größe | 28 x 22 cm |
| Verlag | G&G Verlag, Kinder- und Jugendbuch |
| Empf. Lesealter | ab 5 Jahre |
| Illustrationen | Sophie Schmid |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen G&G Verlagsgesellschaft mbH Frankgasse 4 | AT-1090 Wien produktsicherheit@ggverlag.at |
Christine Nöstlinger berichtet von ihrer eigenen Kinderlandverschickung: Im Sommer 1945 werden Kinder aus Wien aufs Land geschickt, um bei Bauern wieder aufgepäppelt zu werden. Für viele der erste Abschied von ihrer Familie, für einige von ihnen eine sehr einsame Erfahrung. Eine authentische, traurige, in ihrer Ehrlichkeit besonders anrührende Geschichte. Christine Nöstlingers autobiographische Erzählungen zählen zum Besten, das sie geschrieben hat. Sophie Schmid schuf die eindrucksvollen, atmosphärischen Illustrationen.
| Themen | Kinder, Jugendliche und Bildung Bilderbücher, Aktivitätenbücher, Konzepte der Früherziehung Bilderbücher |
|---|---|
| ISBN | 9783707452327 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 13.09.2019 |
| Größe | 28 x 22 cm |
| Verlag | G&G Verlag, Kinder- und Jugendbuch |
| Empf. Lesealter | ab 5 Jahre |
| Illustrationen | Sophie Schmid |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen G&G Verlagsgesellschaft mbH Frankgasse 4 | AT-1090 Wien produktsicherheit@ggverlag.at |

Stefanie Panzenböck in FALTER 41/2019 vom 09.10.2019 (S. 30)
Christine Nöstlingers letzte autobiografische Erzählung
Sommer 1945. Der Krieg war seit drei Monaten zu Ende. Die Menschen in den Städten hatten kaum genug zu essen. Im Rahmen der Kinderlandverschickung wurden Kinder zu Bauern aufs Land gebracht, damit sie sich satt essen konnten. Auch Christine Nöstlinger stand als Achtjährige mit ihrer Mutter am Bahnhof. „Sich satt essen zu können war damals sehr wichtig für Mütter. Da fragten sie nicht lange nach, ob ihre Kinder kinderlandverschickt werden wollten.“
„Der Überzählige“ ist einer der letzten Texte, den die Kinderbuchautorin 2011 geschrieben hat. Illustriert wurde die Geschichte von Sophie Schmid. Die Zeichnungen sind in Ocker und Rostrot gehalten, drücken Traurigkeit und Einsamkeit aus. Es geht um eine große Angst. Was passiert, wenn mich die anderen ausschließen? Der achtjährigen Christine blieb das erspart, jemand anderer musste die Rolle für sie erfüllen. Sie war nicht an dem Ort ausgestiegen, dem sie zugeteilt worden war, sondern später. In diesem Dorf mussten die Bauern nun 21 anstelle von 20 Kindern versorgen. Jede Familie suchte sich eines aus, ein rothaariger Bub blieb übrig – und war die ganzen Wochen über „der Überzählige“, der von allen verspottet wurde. Allein an dieser Geschichte, die ohne Lieblichkeit auskommt, von Ernst und Klarheit getragen ist, merkt man, wie sehr Christine Nöstlinger fehlt.

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