Endgegner Großeltern?

Warum es mit unseren Eltern schwierig werden kann, wenn wir selbst Kinder kriegen … und wofür der Konflikt gut ist.
208 Seiten, Hardcover, ab 18 Jahre
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Themen Ratgeber Familie und Gesundheit Themen und Fragen Generationenbeziehungen, Themen und Probleme
ISBN 9783708808710
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 16.03.2026
Größe 21.5 x 13.5 cm
Verlag Kneipp Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
Empf. Lesealter ab 18 Jahre
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Kurzbeschreibung des Verlags

Kinder da, Konflikte da: Warum es mit den eigenen Eltern so oft kracht, sobald Enkel im Spiel sind

Ein einziger Satz am Kaffeetisch - und plötzlich sitzen alte Kränkungen mit am Tisch. Ungefragte Erziehungstipps, hochgezogene Augenbrauen, unausgesprochene Erwartungen: Kristina Weber und Johannes Molz, bekannt vom ARD-Kanal Eltern ohne Filter , nehmen auseinander, warum es zwischen den Generationen so oft knirscht.

Persönlich, fundiert und mit einem Augenzwinkern zeigen sie, welche Prägungen hinter den Konflikten stecken - von Stilldebatten über Familienbett bis Schwiegereltern-Dynamik. Dabei geht es nie ums Rechthaben, sondern um echtes Verstehen : Wie wurden unsere Eltern selbst erzogen? Welche Muster tragen wir unbewusst weiter? Und wie schaffen wir es, als Erwachsene auf Augenhöhe zu sprechen?

Mit Übungen zur Selbstreflexion und Werkzeugen der gewaltfreien Kommunikation wird aus dem Bossfight ein Teamplay .

Für junge Eltern, die sich zwischen Kinderwagen und Elternhaus manchmal zerrieben fühlen - und bereit sind, alte Muster zu durchbrechen.

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Themen Ratgeber Familie und Gesundheit Themen und Fragen Generationenbeziehungen, Themen und Probleme
ISBN 9783708808710
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Erscheinungsdatum 16.03.2026
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Verlag Kneipp Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG
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FALTER-Rezension

Wenn Eltern und Großeltern die Dinge anders sehen

Juliane Fischer in FALTER 29/2026 vom 15.07.2026 (S. 28)

Wer am Spielplatz ein Buch mit dem Titel "Endgegner Großeltern" liest, erntet garantiert den einen oder anderen Grinser in einem Jungelterngesicht. Tatsächlich beschert diese Lektüre Schmunzeln und wissendes Nicken. Anders als der Titel vermuten ließe, schlagen Kristina Weber und Johannes Molz versöhnliche Töne an. Sie wollen zwischen Boomer-Großeltern und sogenannten Helikopter-Eltern vermitteln, wobei sie vorausschicken, dass solche Generationenbegriffe übergeneralisieren. Dennoch gestalten sich die Bedingungen der Elternschaft heute komplett anders als in den 1980ern oder in der Nachkriegskindheit.

Damals wie heute aber verändert ein Kind nicht nur (die Sicht auf) das Leben, sondern auch die Perspektive auf das eigene Aufwachsen und die Beziehung zu den (Schwieger-)Eltern. Unerwünschte Kritik ist häufiger als reflektierte Omas und Opas, die meinen: "Das war uns bei euch gar nicht so bewusst; toll, dass ihr das jetzt anders macht." Eher hört man: "Das hätte es bei uns nicht gegeben!" Der "Hindsight Bias" verleite dazu, dass jemand im Nachhinein den eigenen Weg für den einzig richtigen hält. Und die "Kinkeeper-Theorie" erklärt, warum Großmütter mütterlicherseits ihre Enkel durchschnittlich am häufigsten sehen.

Die Autoren werben um Verständnis, eine wesentliche Grundlage im Verhältnis zum "Endgegner Großeltern". In ihren Erfahrungsberichten geht es um das Stillen, ums Familienbett, um Tischmanieren, körperliche Selbstbestimmung und Leistungsdruck. "Picky eaters" etwa hat es immer schon gegeben, auf Neurodivergenz hingegen wird gegenwärtig mehr geachtet.
Nach jedem Kapitel warten Fragebögen von Psychologen und Bindungsforschern. Gewaltfreie Kommunikation soll dazu führen, dass Oma und Opa der bedürfnisorientierten Erziehung mehr abgewinnen können. Das ist nicht einfach. Doch selbst wenn es nicht gelingt, hat man zumindest nicht unnütz reflektiert.

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