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| Reihe | Passagen forum |
|---|---|
| ISBN | 9783709202005 |
| Erscheinungsdatum | 01.03.2016 |
| Genre | Philosophie |
| Verlag | Passagen |
| Übersetzung | Paul Maercker |
| Herausgegeben von | Peter Engelmann |
| Lieferzeit | Lieferung in 3-10 Werktagen |
Alain Badiou unternimmt nach seinem Lob der Liebe den Versuch einer Definition des Glücksbegriffs: Das "wahre Glück" sieht er in der Subjektivierung des Individuums, einem Prozess, der in vier Etappen von der Politik über die Poesie, die Philosophie und schließlich die Liebe verläuft.Die philosophische Grundfrage nach dem Glück ist durch den kapitalistischen Imperativ des Konsums und dessen gesellschaftliche Realität, die Selbstgenügsamkeit, ausgeblendet worden. Einer Metaphysik bleibt dadurch der Weg versperrt. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, zeichnet Badiou die Subjektivierung als wesentlichen Prozess der Rekonstruktion einer Kategorie des Absoluten in vier Bereichen nach: die politische Emanzipation, die künstlerische Kreation, die wissenschaftliche Invention und die Alteration in der Liebe. Es geht Badiou um eine Teilhabe des Individuums am Absoluten (an den Wahrheiten), mithin um das Glück jedes Einzelnen.Mit der Metaphysik des wahren Glücks gibt Badiou dem Leser nicht nur ein konkretes Werkzeug im Hinblick auf das eigene Glück an die Hand, sondern zeigt erneut die systematische Struktur seiner philosophischen Denkbewegung in brillanter, konzentrierter Form.
| Reihe | Passagen forum |
|---|---|
| ISBN | 9783709202005 |
| Erscheinungsdatum | 01.03.2016 |
| Genre | Philosophie |
| Verlag | Passagen |
| Übersetzung | Paul Maercker |
| Herausgegeben von | Peter Engelmann |
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Kirstin Breitenfellner in FALTER 23/2016 vom 08.06.2016 (S. 32)
Alain Badiou bringt sie trotzdem in Anschlag gegen die dominanten Strömungen der Philosophie, die nicht auf Wahrheit, sondern die Sprache setzen. Anhand der Metaphysik definiert er nun nach seinem Bestseller „Über die Liebe“ (dt. 2011) den Begriff des Glücks. Glück ist mehr als Zufriedenheit, es ist unberechenbar und widersetzt sich dem Sicherheitsgedanken sowie den Regeln des Marktes. Für den Platoniker und Materialisten Badiou bedeutet es „nichts anderes als das Ausüben des wahren Denkens“ im Dienste weniger Wahrheiten und gegen Meinungen.
Der Pferdefuß dieser hehren Ansprüche: Badiou, der 1937 geboren wurde, hält an der Mao-Ideologie seiner Jugend fest, der Kommunismus habe viel zu kurz gedauert, als dass man „auch nur irgendein Urteil“ darüber fällen könnte. Wie bitte? Hatten die Opfer von Stalin und Mao etwa Glück?

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