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| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
|---|---|
| ISBN | 9783711721679 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 11.03.2026 |
| Größe | 21 x 13.5 cm |
| Verlag | Picus Verlag |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Picus Verlag Friedrich-Schmidt-Platz 4/7 | AT-1080 Wien info@picus.at |
September 1858, mitten auf dem Atlantik. Eine nicht mehr ganz junge Frau treibt nackt auf einer Tür liegend in den sachten Wellen. Die Sonne scheint und in Gedanken ist sie in Dänemark. Henriette Wulff, aus bester dänischer Familie, ist dreiundfünfzig, als sie sich entschließt, ihre Heimat hinter sich zu lassen und nach Amerika auszuwandern. Trotz ihres umtriebigen Soziallebens in den Salons Kopenhagens, trotz ihrer zahlreichen Bekanntschaften in Europa. Und trotz ihrer intensiven Freundschaft mit dem Dichter Hans Christian Andersen, mit dem sie über Jahrzehnte hinweg Hunderte Briefe wechselte. Doch die Überfahrt endet in einer Katastrophe, der größten Schifffahrtskatastrophe des 19. Jahrhunderts. Inmitten der Trümmer des Dampfers »Austria« bleibt Henriette nichts übrig, als in Gedanken weiter Briefe an Andersen zu verfassen, ahnend, dass er zu Hause in seiner Schreibstube auch nicht anders kann, als ihr zu schreiben. Stefan Kutzenberger erzählt die Geschichte einer unerkannten Liebe zwischen zwei Menschen, die erst im Angesicht des Todes begreifen, wie eng sie einander verbunden sind.
| Themen | Belletristik Allgemein, nicht nach Genre Allgemein und literarisch |
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| ISBN | 9783711721679 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 11.03.2026 |
| Größe | 21 x 13.5 cm |
| Verlag | Picus Verlag |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Picus Verlag Friedrich-Schmidt-Platz 4/7 | AT-1080 Wien info@picus.at |

Sebastian Fasthuber in FALTER 13/2026 vom 25.03.2026 (S. 28)
Sexuelle Kontakte interessierten den dänischen Dichter Hans Christian Andersen nicht. Umso ausgiebiger schwärmte er in seinen Briefen und Tagebüchern, wobei seine romantischen Sehnsüchte Männer wie Frauen betrafen. Eine innige Freundschaft verband ihn mit Henriette Wulff. Der Autor und Literaturwissenschaftler Stefan Kutzenberger hat daraus einen fantasievollen Romanplot gesponnen.
Wulff kam 1858 auf dem Weg nach New York beim Untergang des Dampfschiffs Austria ums Leben. In "Die Liste der Lebenden" schwimmt sie vor ihrem Tod auf einer Tür im Atlantik und formuliert Gedankenbriefe an Andersen. Auch dieser schreibt Wulff, krank vor Sorge. Die Konstruktion ist postmodern, der Ton historisierend: ein außergewöhnlicher Roman über Lebenslügen und die Kraft des Geschichtenerzählens.

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