Die vierzig Tage des Musa Dagh

608 Seiten, Taschenbuch
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Themen Belletristik Historischer Roman
ISBN 9783739010922
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 21.08.2019
Größe 220 x 148 mm
Verlag Projekt Gutenberg
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HerstellerangabenAnzeigen
Heinz-Beusen-Stieg 5 | DE-22926 Ahrensburg
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Kurzbeschreibung des Verlags

'Dieses Werk wurde im März des Jahres 1929 bei einem Aufenthalt in Damaskus entworfen. Das Jammerbild der verstümmelter und verhungerter Flüchtlingskinder, die in einer Teppichfabrik arbeiteten, gab den entscheidenden Anstoß, das unfaßbare Schicksal des armenischen Volkes dem Totenreich alles Geschehenen zu entreißen. Die Niederschrift des Buches erfolgte in der Zeit vom Juli 1932 bis März 1933.'Franz WerfelIn diesem Roman wird einem wahren Helden ein Denkmal gesetzt. 'Die vierzig Tage des Musa Dagh' ist aber kein nüchternes Geschichtsbuch über den Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs, sondern ein spannender Roman, der auf historischen Tatsachen beruht:Moses Der Kalousdian (im Roman Gabriel Bagradian), ein ehemaliger Offizier der osmanischen Armee führte die armenischen Bewohner mehrerer Dörfer auf den Berg Musa Dagh, wo sie Festungsanlagen anlegen und sich, lediglich mit leichten Waffen ausgestattet, 53 Tage lang erfolgreich gegen mehrere türkische Angriffswellen bis zu ihrer Rettung durch einen französischen Flottenverband verteidigten. Die Parallelen zu der beginnenden Judenverfolgung in Deutschland sind deutlich, deshalb wurde das Buch kurz nach seinem Erscheinen 1933 von den Nationalsozialisten verboten. 'Die vierzig Tage des Musa Dagh' gilt als einer der bedeutendsten Romane Werfels.

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ISBN 9783739010922
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Erscheinungsdatum 21.08.2019
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Über den Autor

Der erfolgreiche Schriftsteller und Dramatiker Franz Werfel wurde 1890 in Prag geboren. Schon als Schüler verfasst Werfel Gedichte und Dramen. Bekannt wurde er schlagartig durch seine Gedichte "Weltfreund", "Wir sind" und "Einander". 1919 veröffentlichte der Schriftsteller seine erste eigenständige Novelle mit dem Titel "Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig". Es folgen unter anderem das Drama "Spiegelmensch" sowie die Werke "Der Tod des Kleinbürgers", "Kleine Verhältnisse", "Der Abituriententag". Besonders bekannt wurde der zweibändige historische Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" und "Das Lied von Bernadette". Nach dem Anschluss Österreichs emigrierte Werfel 1938 nach Frankreich, wo er zwei Jahre verweilte und anschließend über Spanien in die USA kam. Franz Werfel verstarb 1945 im Alter von 54 Jahren an einem Herzinfarkt. Posthum wurde sein autobiografisch geprägter Reiseroman "Stern der Ungeborenen" veröffentlicht. Werfel gilt als ein Wortführer des lyrischen Expressionismus.

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