»Mein Gefängnis ist mein Paradies«

Die letzte öffentliche Hinrichtung in Westfalen als Demonstration eines »erweckten« Glaubens
166 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Verlag für Regionalgeschichte
Themen Geschichte und Archäologie Geschichte Besondere Ereignisse und Themen Sozial- und Kulturgeschichte
ISBN 9783739515533
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 02.04.2025
Größe 18.7 x 12.4 cm
Verlag Aschendorff
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HerstellerangabenAnzeigen
Verlag für Regionalgeschichte uG
Soester Str. 13 | DE-48151 Münster
buchverlag@regionalgeschichte.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Das Minden-Ravensberger Land erlebte im 18. wie im 19. Jahrhundert zwei intensive Glaubensaufbrüche. Sie erfassten abertausende Familien, vor allem die ländliche Bevölkerung. Als »Erweckungen« kennzeichnet deren tiefe, ernste Frömmigkeit zwei markante Epochen der regionalen Kirchengeschichte. Nachdem nach 1750 der lutherische Pietismus große Kreise gezogen hatte, erfasste viele Dörfer in Westfalens Osten vier Generationen später, im zweiten Quartal des 19. Jahrhunderts, ein »erweckter« Neupietismus. Er begegnete offensiv den geistlichen Defiziten, die die Jahrzehnte der Aufklärung in Verkündigung und Seelsorge hinterlassen hatten. Die große Erweckungszeit zwischen 1840 und 1860 ließ, dem Erbe der einstigen »Gohfelder Erweckung« verpflichtet, den Ruf zum Glauben jetzt wieder ganz laut werden. Konzentriert auf das kirchliche Bemühen um strafrechtlich verurteilte Todeskandidaten zeigt das Buch die Seelsorgepraxis jener drei Epochen auf. Ein einzigartiges Quellendokument, ein Zeitzeugenbericht aus den Jahren 1847–1851, macht paradigmatisch die kirchliche Begleitung zweier zum Tod durch das Fallbeil verurteilter Mörder aus Isenstedt (Kreis Minden-Lübbecke), zugleich auch die Glaubenshaltung der »Erweckungszeit« anschaulich. Die spektakuläre Vollstreckung in Lübbecke am 18. März 1851 sollte die letzte öffentliche Hinrichtung in Westfalen sein. Bis zu diesem Tag suchte ein »erweckter« Laienhelfer täglich das Gespräch mit beiden im Gefängnis. Ihr »seliges Sterben« auf dem Schafott geriet zur bewegenden Demonstration eines »erweckten« Glaubens. Als aufsehenerregender »Seelsorge-Erfolg« sollte das Geschehen noch für Jahrzehnte in der Öffentlichkeit des Minden-Ravensberger Landes nachwirken. https://www.regionalgeschichte.de/detailview?no=1553 https://d-nb.info/1358252912

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