Die Wiederholung und die Bilder

Zur Philosophie des Erinnerungsbewußtseins
444 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Blaue Reihe
Themen Philosophie und Religion Philosophie Themen der Philosophie Philosophie des Geistes
ISBN 9783787318469
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 01.08.2007
Größe 21 x 13 cm
Verlag Meiner, F
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Kurzbeschreibung des Verlags

Seit der Antike haben sich Philosophen sehr aufmerksam und eindringlich mit ›memoria‹ und ›reminiscentia‹, mit Gedächtnis und Erinnerung beschäftigt. Erst in der Neuzeit und insbesondere in der Moderne ist das Thema »Erinnerung« zu einem Problemtitel geraten, und zwar wegen der Bilder, in denen unser Erinnern sich veranschaulicht. War es doch Immanuel Kant, der die fatale Behauptung aufgestellt hat: »Wenn man den Begriff nicht von Bildern ablösen kann, wird man niemals rein und fehlerfrei denken können«. Seitdem fällt es den Philosophen schwer, in und mit Bildern zu denken, und manche, zum Beispiel Edmund Husserl, wollten darum die Bilder aus der Erinnerung vertreiben. Das aber hat bedenkliche Folgen für unser Verständnis von Bewusstsein, Subjektivität und Personalität. Die Rede von der Erinnerungsvergessenheit der Philosophie ist jedenfalls nicht unbegründet – deshalb habe ich dieses Buch geschrieben. Und ich habe mich bemüht, es so zu schreiben, dass es auch für denjenigen noch lesbar bleibt, der im »Fach Philosophie« nicht zuhause ist; denn wer ein bewusstes Leben führen will, muss das im flüchtigen Strom seiner Erinnerungsbilder tun. Stephan Otto unternimmt eine Analyse der Theoriekontexte, in denen die Frage nach Gedächtnis und Erinnerung entweder beantwortet werden kann oder aus denen sie verschwindet – und warum sie aus ihnen verschwindet. Um diese Kontexte vorzustellen, konfrontiert er Vico mit Hegel, Aristoteles mit Plotin und diesen wiederum mit Augustinus, stellt er die Transzendentalphilosophie Kants der Phänomenologie Husserls, Schelers und Ricœurs gegenüber, untersucht die Wittgensteinsche Philosophie der normalen Sprache, den französischen Neostrukturalismus und die deutschsprachige Theorie der Subjektivität im Hinblick auf ihr »Erinnerungsdefizit« und setzt sich mit der Neurowissenschaft, die am »Erinnerungsbewusstsein« an ihre Grenzen stößt, auseinander.

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Reihe Blaue Reihe
Themen Philosophie und Religion Philosophie Themen der Philosophie Philosophie des Geistes
ISBN 9783787318469
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Erscheinungsdatum 01.08.2007
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