Die Olchis. Gefangen auf der Pirateninsel

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Wie bitte? Die Olchis wollen nicht länger Schmuddelfings Touristenmagnet sein? Um die Familie bei Laune zu halten, spendiert ihnen der Bürgermeister kurzerhand eine Kreuzfahrt. Doch statt auf dem Kreuzfahrtschiff landen die Olchis als Piraten-Geiseln auf einer Insel mit einem gefährlichen Drachen. Den müssen die Olchis jetzt erst einmal bezwingen! Schaffen es Erhard Dietls Olchis von der Pirateninsel zurück nach Hause?

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FALTER-Rezension

Was gibt es Krötigeres?

Zugegeben, die Olchis brechen nicht die Herzen der Eltern. Schon gar nicht muss man sie beim Essen in allen Details nacherzählt bekommen. Aus genau demselben Grund, aus dem Kinder die Olchis mögen: weil die sich nie waschen und Zähne putzen (müssen) – sie lieben es, wenn es mieft und muffelt. Weil sie am liebsten Müll und Vergammeltes essen („bei Fahrradöl wird Olchi-Opa immer schwach“).
Und weil sie gern rülpsen und „furz“ in ihre Rede einbauen. „Geburtstag feiern sie, wann sie wollen und sooft sie wollen. Olchi-Oma hat manchmal sogar drei Mal in der Woche Gefurztag!“ Auf dieses Anarchisch-Übermütige stehen viele Kinder.
Mit „Die Olchis: Gefangen auf der Pirateninsel“ hat Erhard Dietl den Grünlingen nun ein weiteres Abenteuer geschenkt. Die haben keine Lust mehr, die Touristenmagneten von Schmuddelfing zu sein. Was gibt es also Krötigeres, als auf Kreuzfahrt zu gehen? Als sie merken, dass sie auf einem Piratenschiff gelandet sind, hilft nur noch Stinkerspray. Aber wovon sollen sie sich auf hoher See ernähren, sollen sie vielleicht frische Fische essen? Bei der Vorstellung wird allen speiübel. Wie in jedem Olchi-Band hält die versammelte Sippe auch in gruftigster Not zusammen. Und wie immer wissen sich die Olchis irgendwie zu helfen, wobei die Olchi-Kinder mindestens so schlau sind wie ihre Altvorderen.

Olchi-Erschaffer Erhard Dietl (63) hat bisher gut 100 Kinderbücher veröffentlicht. Er illustrierte viele Erzählungen anderer Autoren, zum Beispiel die beliebten „Geschichten vom Franz“ von Christine Nöstlinger, Werke von Kirsten Boie und Joachim Ringelnatz. Dietl wurde von der Stiftung Buchkunst ausgezeichnet und erhielt den Österreichischen und den Saarländischen Kinder- und Jugendbuchpreis.
Vor einem Vierteljahrhundert erschuf er die Olchis, aus denen sich eine ganze Reihe entwickelte. Mittlerweile hat er sie zu Haien, Mumien und auf den Mond geschickt, sie in der „Teufelshöhle“ und in den Londoner Gullys schnüffeln lassen.
Es gibt Olchi-Hörbücher, Detektivzubehör und Schönes wie die „Leuch­tende Glibberhand“. Eltern müssen sich halt darauf einstellen, dass mit den gammligen Helden zweifelhafte Zitate Einzug halten könnten. Wie verleiht ein siebenjähriger Olchi-Fan seiner Zufriedenheit gern Ausdruck? „Schleimeschlamm und Käsefuß, das Leben ist ein Hochgenuss.“

Gerlinde Pölsler in Falter 45/2016 vom 11.11.2016 (S. 43)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ReiheDie Olchis
ISBN 9783789104404
Erscheinungsdatum 25.07.2016
Umfang 160 Seiten
Genre Kinder- und Jugendbücher/Kinderbücher bis 11 Jahre
Format Hardcover
Verlag Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Empf. Lesealter ab 8 Jahre
Illustrationen Erhard Dietl
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