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| Reihe | Erlebniswelten |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Soziologie und Anthropologie Soziologie |
| ISBN | 9783810026637 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 31.01.2001 |
| Größe | 21 x 14.8 cm |
| Verlag | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Herausgegeben von | Ronald Hitzler, Michaela Pfadenhauer |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Springer Nature Customer Service Center GmbH Europaplatz 3 | DE-69115 Heidelberg ProductSafety@springernature.com |
Die sogenannte ,Techno-Szene' im weiteren Sinne umfasst europaweit schät zungsweise noch immer mehr als zehn Millionen Jugendliche, die regelmäßig an einschlägigen Tanz-Veranstaltungen teilnehmen - und weitere ca. zehn Millionen, die dies gelegentlich tun bzw. die zumindest auch öfter Elektro nische Tanz-Musik hören. Obwohl infolgedessen sozusagen jedermann ganz alltäglich Umgang mit Anhängern der Musik bzw. des Lebensstils ,Techno' haben dürfte, und obwohl - oder vielleicht auch gerade weil - das Phänomen ,Techno' nach wie vor immer wieder die Aufmerksamkeit der Massenmedien erregt, ist das ,durchschnittliche' Wissen über die Techno-,Kultur' nachwie vor eher dürftig und vorurteilsbeladen: Viele Zeitgenossen, auch sozial wissenschaftlich informierte (oder gar professionalisierte) assoziieren mit dem Begriff ,Techno' lediglich ohrenbetäubenden Lärm, nichtendenwollende Partys, exzessiven Drogenkonsum und kommerziell interessierte Verdum mung junger Menschen. Demgegenüber hat die in den zurückliegenden fünf Jahren auch im deutsch sprachigen Raum stark intensivierte und personell verbreiterte sozialwissen schaftliehe Techno-Forschung auf der Basis vielfältiger empirischer Untersu chungen einen beträchtlichen Bestand an systematisierenden Beschreibungen, analytischen Rekonstruktionen und auch theoretischen Deutungen dieses Phä nomens erzeugt. Anders als vor allem im angelsächsischen Sprachraum wurden diese Forschungserträge bislang aber nicht gebündelt, sondern lediglich weit verstreut in anderen thematischen Kontexten publiziert. Der vorliegende Band, bei dessen Erstellung uns Cornelia Mohr eine wertvolle Hilfe war, versammelt die aus den ,Erkundungen einer Jugendkultur' resultierenden Erkenntnisse maßgeblicher Techno-Forscherinnenund Techno-Forscher in der deutschen Soziologie und benachbarten Disziplinen - wie Musikwissenschaft, Theologie, Betriebswirtschaftslehre, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Kunstpädagogik.
| Reihe | Erlebniswelten |
|---|---|
| Themen | Gesellschaft und Sozialwissenschaften Soziologie und Anthropologie Soziologie |
| ISBN | 9783810026637 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 31.01.2001 |
| Größe | 21 x 14.8 cm |
| Verlag | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Herausgegeben von | Ronald Hitzler, Michaela Pfadenhauer |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Springer Nature Customer Service Center GmbH Europaplatz 3 | DE-69115 Heidelberg ProductSafety@springernature.com |
Sebastian Fasthuber in FALTER 41/2001 vom 10.10.2001 (S. 39)
Deutsche Soziologen haben die Technokultur als Spielwiese, pardon, Forschungsgebiet entdeckt. Der Sammelband "Techno-Soziologie. Erkundungen einer Jugendkultur" leistet etwa eine "fetisch-basierte Analyse" der Techno-Kultur und wartet mit einem Text über "Techno als säkulare Liturgie" auf. Die Qualität der Aufsätze schwankt beträchtlich, und überhaupt stellt sich die Frage, ob Wissenschaftler, die ganz offensichtlich von Techno als Musik keine Ahnung haben, über Techno als Kultur schreiben dürfen. Besser also noch einmal "Rave" von Rainald Goetz lesen.Wie eine gelungene Studie über Jugendkultur und Musik aussehen kann, zeigt Stefanie Menraths Arbeit "represent what Performativität von Identitäten im HipHop". Goldrichtig die Entscheidung, anstatt vieles nur anzureißen, ein Gebiet erschöpfend abzuhandeln. Dass dieses mit den sich ständig im Wandel befindenden Identitäten im HipHop und den Chancen für Jugendliche, durch Teilnahme an diesen Prozessen zu einer eigenen Stimme zu gelangen, auch noch interessant ist, macht das Buch nur umso erfreulicher. Und nicht zuletzt ist die Autorin um eine begriffliche Klarheit und Präzision bemüht, die sie von der Schwammigkeit vergleichbarer Jugendkulturstudien deutlich abhebt.
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