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Wie Schulen mit Vielfalt umgehen, zählt zu den Schlüsselthemen gegenwärtiger Bildungsforschung. Die Studie untersucht für die Stadt Bern, wie schulpolitische und schuladministrative Akteur:innen zwischen 1990 und 2020 auf die Heterogenität der Schülerschaft reagierten und sie institutionell bearbeiteten. Im Fokus stehen Schulgovernance, Debatten um die »Schule der Vielfalt«, Klassifikationspraktiken, Ressourceneinsatz und Chancengleichheit. Auf der Grundlage diskursanalytischer und deskriptiv-statistischer Verfahren zeigt die Untersuchung, dass ein idealistisch geprägter Reformdiskurs an organisatorische, politische und finanzielle Grenzen stieß. Sichtbar werden Spannungen zwischen Integrationsanspruch und Selektionslogik, zwischen pädagogischem Ideal und institutioneller Praxis. Damit schließt die Arbeit eine Forschungslücke und eröffnet neue Perspektiven auf die komplexen Bedingungen schulischer Reformen.
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