Pay-for-Performance zwischen Pharmaunternehmen und Krankenkassen

Eine Analyse der Rechts- und Sachlage sowie Reformvorschläge
217 Seiten, Taschenbuch
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Reihe Augsburger Schriften zum Arzneimittel- und Medizinprodukterecht
Themen Recht Recht bestimmter Jurisdiktionen und bestimmter Rechtsgebiete Sozialrecht und Medizinrecht Recht des Gesundheitswesens und Medizinrecht Arzneimittel- und Medizinprodukterecht
ISBN 9783819105548
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 20.03.2026
Größe 21 x 14.8 cm
Verlag Shaker
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Shaker Verlag GmbH
Am Langen Graben 15a | DE-52353 Düren
info@shaker.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigen seit Jahren kontinuierlich an. Eine der Hauptgründe liegt in der Verschreibung von Arzneimitteln für neuartige Therapien (sog. ATMPs). ATMPs werden häufig im Rahmen spezieller Zulassungsverfahren zugelassen (z.B. bedingte Zulassung), da nicht ausreichend viele Daten zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vorliegen. Es stellt sich daher die Frage, wieso die GKV den kompletten Preis für ein Arzneimittel bezahlen soll, obwohl die Wirksamkeit (noch) nicht ausreichend durch Studien nachgewiesen wurde. Eine Möglichkeit zur Kostenreduktion stellen Pay-for-Performance-Vereinbarungen dar, welche die Höhe der Bezahlung für ein Arzneimittel an die Wirksamkeit knüpfen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Pay-for-Performance-Gedanken in Form der produktbezogenen Performance-Garantie zwischen Pharmaunternehmen und gesetzlichen Krankenkassen. Der Gesetzgeber regelt bisher lediglich die Möglichkeit, erfolgsbasierte Vereinbarungen zu treffen. Wie solch eine Vereinbarung auszugestalten ist, darüber schweigt der Gesetzgeber. Die Arbeit liefert neben der systematischen Analyse bestehender Möglichkeiten und Probleme, eine Entwicklung eines konzeptionellen Rahmens, der sowohl allgemeine Überlegungen als auch konkrete Lösungsvorschläge für die identifizierten Herausforderungen umfasst. Weiterhin werden Reformvorschläge unterbreitet, wie eine präzise, praktikable und einheitliche Pay-for-Performance-Regelung in die bestehende Gesetzeslage eingearbeitet werden kann.

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