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| Reihe | Die Andere Bibliothek |
|---|---|
| ISBN | 9783821862057 |
| Erscheinungsdatum | 23.11.2010 |
| Genre | Geschichte/Kulturgeschichte |
| Verlag | Eichborn |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
Rom ist nicht Geschichte, sondern Gegenwart Karl-Wilhelm Weeber zeigt in seinem neuen Buch, dass römisches Denken und Handeln nicht nur unser Rechtsverständnis oder ästhetische Ideale in Kunst und Architektur geprägt haben, sondern noch heute unsere Mentalität im Alltag bestimmen - auch wenn wir nichts davon wissen. Julius Caesar ist, zumindest für viele der Älteren unter uns, ein Alptraum aus Gymnasialjahren. Karl-Wilhelm Weeber erzählt - in einer vitalen und niemals prätentiösen Sprache -, was uns verschwiegen wurde, vermutlich weil unsere Lateinlehrer selbst nicht die leiseste Ahnung von den persönlichen, den politischen, den militärischen, den kulturellen Erfahrungen hatten, die der Eroberung des Landes der schwierigen Gallier vorausgingen - der wichtigsten Expansion des Römischen Reiches, dessen Erben wir alle sind. Karl-Wilhelm Weeber, Freunden der Anderen Bibliothek schon durch seinen.
| Reihe | Die Andere Bibliothek |
|---|---|
| ISBN | 9783821862057 |
| Erscheinungsdatum | 23.11.2010 |
| Genre | Geschichte/Kulturgeschichte |
| Verlag | Eichborn |
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Sebastian Kiefer in FALTER 33/2011 vom 17.08.2011 (S. 30)
Wenn Lärm und Abgase einer Fabrik einem das Wohnen vergällen, beruft man sich auf Immissionsgesetze, einer, so könnte man denken, Errungenschaft der Umweltbewegung. Weit gefehlt. Schon die Römer regelten Derartiges per Gesetz. Das römische Recht war das erste von säkularen, professionellen Rechtsgelehrten geschaffene formale Rechtssystem, vor allem zur Regelung der Eigentumsrechte, und jahrhundertelang die Grundlage abendländischer Gesetzgebung.
Karl-Wilhelm Weeber wurde oft genug gepriesen für seine fabelhaft anschauliche, zuweilen burschikose Art, mit der er den Stoff der Altphilologen für bildungsmüde Leser von heute lebendig macht. Auch sein neues Buch darf gepriesen werden. Wenn auch mit Einschränkungen. Ein Buch über das Erbe Roms, ohne die nachhaltigste Folge zu erwähnen, die Erhebung des Christentums zur Staatsdoktrin, ohne einen Verweis auf die Wurzeln der Menschenrechte in der Stoa, ohne einen Verweis auf die Nachwirkungen der pompejanischen Malerei, das sollte nicht sein.

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