Indiskrete Fiktionen

Theorie und Praxis des Schlüsselromans 1960-2015
456 Seiten, Hardcover
€ 44,10
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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Geschichte und Kritik Literaturwissenschaft, allgemein
ISBN 9783835332171
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 05.02.2018
Größe 22.2 x 14 cm
Verlag Wallstein Verlag
LieferzeitLieferung in 7-14 Werktagen
HerstellerangabenAnzeigen
Wallstein Verlag GmbH
Geiststr. 11 | DE-37073 Göttingen
info@wallstein-verlag.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Eine Theorie des Schlüsselromans als ästhetisch und moralisch fragwürdige Gattung sowie ein Sittengemälde des Feuilletons der Gegenwart. Der Schlüsselroman ist eine zwielichtige Gattung. Hinter seinen scheinbar fiktiven Figuren lassen sich reale Personen erkennen, die mit suggestiven Strategien bloßgestellt werden. Der Verfasser eines Schlüsselromans nutzt den Roman als Waffe in persönlichen und politischen Konflikten. Dieses Potential hat dem Schlüsselroman den Ruf ästhetischer wie moralischer Minderwertigkeit eingehandelt; die Vorwürfe lauten: Boulevard, Meinungsjournalismus oder pseudokünstlerische Indiskretion. Wo ein Konzept so heftige Irritationen auslöst, liegt es nahe, nach den Gründen für diese Irritationen zu fragen. Anhand zahlreicher Beispiele von Schlüsselromanereignissen seit den 1960er Jahren untersucht Johannes Franzen fiktions- und gattungstheoretische Probleme und widmet sich den ethischen Fragen, die die Verarbeitung realer Menschen in literarischen Texten aufwerfen. Es werden bekannte Skandale - Thomas Bernhards »Holzfällen«, Martin Walsers »Tod eines Kritikers« oder Maxim Billers »Esra« - einer erzählerischen Analyse unterzogen, aber auch Fälle aus der Peripherie des Literarischen wie Klaus Rainer Röhls »Die Genossin« und Helmut Karaseks »Das Magazin«.

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Themen Biographie, Literatur und Literaturwissenschaft Geschichte und Kritik Literaturwissenschaft, allgemein
ISBN 9783835332171
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 05.02.2018
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Verlag Wallstein Verlag
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