Verhaltenstheoretische und gesellschaftsrechtliche Ausgestaltungsparameter von Aktienoptionsprogrammen bei der Bilanzierung nach IFRS 2 unter Berücksichtigung bewertungsrelevanter Aspekte

260 Seiten, Taschenbuch
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Themen Wirtschaftswissenschaft, Finanzen, Betriebswirtschaft und Management Finanz- und Rechnungswesen
ISBN 9783844101775
Sprache Deutsch
Erscheinungsdatum 23.08.2012
Größe 210 x 148 mm
Verlag Josef Eul Verlag GmbH
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Kurzbeschreibung des Verlags

Aktienoptionsprogramme bilden national wie international eine wesentliche Komponente der Vergütung des Managements. Je nach Vereinbarung einzelner Ausgestaltungsparameter im Aktienoptionsprogramm können Aktienoptionen neben der Vergütungsfunktion auch genutzt werden, um dem zwischen Management und Gesellschafter bestehenden Prinzipal-Agent-Konflikt entgegenzuwirken. Gesellschaftsrechtliche Vorschriften stellen sicher, dass die aus verhaltenstheoretischen Überlegungen abgeleiteten Anforderungen umgesetzt werden und die Rechtsposition der Gesellschafter angemessen geschützt wird.Aktienoptionsprogramme sind, unabhängig davon, ob dem Begünstigten Aktien der Gesellschaft gewährt werden oder ein Barausgleich erfolgt, nach IFRS 2 mit ihrem beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren. Es wird nachgewiesen, dass ein vorgesehener Barausgleich zu geringeren Kosten der Gesellschafter führt als die Gewährung von Aktien, sofern das Unternehmen von zukünftig wachsenden Einzahlungsüberschüssen ausgeht. Anhand einer empirischen Analyse der Aktienoptionsprogramme der DAX 30 Gesellschaften werden die Verbindung von Bilanzierungstheorie und praktischer Umsetzung des IFRS 2 dargestellt und wesentliche Ausgestaltungsformen von Aktienoptionsprogrammen analysiert.Die Höhe des beizulegenden Zeitwerts wird wesentlich von der zugrunde gelegten Volatilität sowie dem erwarteten Ausübungszeitpunkt beeinflusst. Anhand von Sensitivitätsanalysen wird der Einfluss einzelner Bewertungsparameter bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts untersucht und es werden die konzeptionellen Schwächen des IFRS 2 sowie die sich daraus ergebenden Ermessensspielräume des Bilanzierenden dargestellt.

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