THE SLEEP OF THE BELOVED

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Was passiert während des Schlafes zwischen sich liebenden Menschen? Schlafen sie nebeneinander, jede und jeder für sich, oder teilen sie doch gewisse Empfindungen, Orte oder Emotionen? Ist es ein nächtlicher Tanz von Liebenden, eine unbewusst ausgeführte Art von Zuneigung, oder kehren sie sich den Rücken zu? Gibt es eine Vereinigung mit dem Anderen, eine mit dem Selbst?
What happens to lovers while they are sleeping? Is it a sleeping just next to each other, each on his own, or is there a sharing of certain places or emotions? Is it a nocturnal lover’s dance, maybe a kind of unaware performed tenderness, or does one turn the back on each other? Is there a conjunction with the other, with one’s self?

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FALTER-Rezension

Romeo und Julia sich jetzt langsamer

Immer zusammen, gefühlt ewig getrennt, virtuell gefangen: Wie lieben Menschen in Zeiten der Corona-Krise? Das Virus definiert Nähe und Distanz neu – und schafft damit Unsicherheiten und Missverständnisse

4. April 2020. Zum ersten Mal seit Tagen ­schreiben Max*, 20, und Sophie*, 18, den ganzen Vormittag kaum eine Nachricht. Sophie ist schon nach dem Aufstehen nervös, zieht sich zwei-, dreimal um. In der U-Bahn grinst sie wie lange nicht mehr. Sophie und Max leben in Wien und sind seit eineinhalb Monaten ein Paar. Seit fast drei Wochen haben sie sich nicht gesehen. Coromeo und Julia nennen sie sich scherzhaft in ihren Whatsapp-Nachrichten: Doch nicht eine Familienfehde trennt sie, sondern ein Virus. Seit dem 16. März, seit in Österreich Ausgangsbeschränkungen gelten, verbieten Sophies Eltern ihnen, sich zu treffen.

Covid-19 hat nicht nur das öffentliche Leben der meisten Menschen in Österreich zum Stillstand gebracht, die Pandemie und ihre Bekämpfung beeinflussen auch unser Privatleben bis ins Intimste: Die Art und Weise, wie wir einander lieben, wie wir Beziehungen eingehen, verbindlichen oder unverbindlichen Sex haben. Das Virus schafft neue Verhältnisse von Nähe und Dis­tanz – und damit für Unsicherheiten und Missverständnisse.

Während die einen plötzlich fast ständig und ausschließlich mit ihrem Partner zusammen sein müssen, sehen sich andere Paare kaum oder gar nicht mehr. Die Ausnahmesituation wirft uns auf uns selbst zurück, lehrt uns, wie sehr man eine Umarmung vermissen kann. Laut Gesundheitsministerium ist es zwar erlaubt, den Lebenspartner zu sehen, doch es wird zur Vorsicht geraten. Man solle besser online in Kontakt bleiben. Patchworkfamilien und Wohngemeinschaften? Potenzielle Virenherde, weil unübersichtlich. Wer gerade auf Partnersuche ist, für den fallen Bars, Partys, Cafés, überhaupt der gesamte öffentliche Raum fürs Flirten und Aufreißen aus. Online-Plattformen wie Tinder werden über Nacht zu problematischen Corona-Schleudern.

Wie gehen Verliebte mit diesen Einschränkungen um? Wie verändert es eine Beziehung, wenn man sich kaum noch oder ständig sieht? Wie lernt man sich nach den ersten Treffen kennen? Wie pflegt man eine Beziehung auf Distanz? Verändert die Corona-Krise nur vorübergehend die Art und Weise, wie Menschen zueinander finden, wie sie Beziehungen führen? Oder wird die Art, wie wir miteinander leben, nach Corona eine andere sein?

Die ersten Wochen des Lockdown kommen Max und Sophie wie eine Ewigkeit vor. Sophie wohnt noch bei den Eltern und die sagen: Max zu sehen sei gegen die Vorschriften und unverantwortlich. Weil Max als Rettungssanitäter arbeitet, haben sie Angst, er könnte Sophie und die Familie anstecken. „Wir sind nicht wirklich Risikogruppe“, findet Sophie. Aber auch sie ist hin- und hergerissen. Sie möchte ihre Familie nicht gefährden, aber die Zeit ohne Max ist kaum zu ertragen. „Es gibt Abende, wo ich mir denke: Scheiße, die ganze Situation, es ist so unfair“, sagt Sophie. „Und man kann nicht mal auf jemanden böse sein.“

Anfang Februar haben sich die beiden auf einer Geburtstagsfeier kennengelernt. Irgendwann nach Mitternacht sitzen die beiden in der Küche. Vor ihnen liegen die Semesterferien, Corona ist da nicht mehr als eine komische Lungenkrankeit in China. Max schaut Sophie an. Ihr Kinn, ihre Wangen und Schultern, ihre hellgrünen Augen. „Ich weiß nicht, ob ich in dem Moment irgendetwas gedacht hab“, sagt er. „Ich glaube, ich habe einfach nur gestaunt.“ Am nächsten Tag schreibt Sophie Max auf Whatsapp, sie verabreden sich. Vor ihnen lägen eigentlich Wochen als frisch verliebtes Paar.

Doch jetzt verbringt Max seine Tage damit, Dialysepatienten ins Krankenhaus zu bringen, und führt neuerdings Corona-Testungen in dystopischer Schutzkleidung durch. Sophie, Modestudentin, ist nun fast den ganzen Tag zuhause, zeichnet viel, macht Yoga in ihrem Zimmer. Jeden Tag, wenn Max’ Dienst vorbei ist, telefonieren die beiden. Fast immer vorm Schlafengehen. Sie wollen zumindest mit der Stimme des anderen im Ohr einschlafen.

Egal, wohin Sophie geht, sie muss an Max denken. In der Küche denkt sie an ihre gemeinsamen Frühstücke, das erste Kennenlernen mit den Eltern. Im Badezimmer erinnert sie sich, wie sie zusammen Zähne geputzt haben. „Je nachdem, wo ich gerade bin, ich vermisse ihn immer anders“, sagt Sophie. Am Telefon schmiedet das Paar Pläne für die Zeit danach, wenn alles wieder normal ist. „Wir könnten eine ganze Liste mit all den Dingen schreiben, die wir machen wollen, wenn das hier vorbei ist“, sagt Max. Spazieren gehen. Eis essen. Tanzen. Ins Kino gehen. Gegenseitig die Freunde kennenlernen. Sich festhalten. „Manchmal fühlt es sich wie Schicksal an“, sagt Max. „Ein bisschen wie eine Probe.“

Solche Proben waren für ihre Großeltern noch ganz normal. Man hat aufeinander gewartet, seine Lust gezügelt, die Enthaltsamkeit hat die Vorfreude, Sehnsüchte und die Fantasien wachsen lassen. Die Corona-Krise lässt einen alle Lebensbereiche hinterfragen, auch den Stellenwert von Liebe und Sex und Nähe in unserer Gesellschaft. Wollen wir alles zu schnell, sind wir zu konsumorientiert, ist es nicht besser, sich den Sex für die wahre Liebe aufzuheben? So klingen normalerweise nur kirchliche Jugendmissionare.

Der 4. April 2020 ist auch für Jonny und Eva ein besonderer Tag: Seit 16 Jahren schon. Denn an diesem Tag haben sie geheiratet. Jetzt kann Jonny Eva zum Jubiläum nicht ausführen. Sie feiern es in ihrer Altbauwohnung im 14. Wiener Gemeindebezirk und backen Pizza mit der Familie. Die beiden Söhne Joan, 13, und Sebastian, 9, sind für den Belag verantwortlich. Nach der Pizza gibt es hausgemachtes Eis, am Nachmittag einen Radausflug mit der ganzen Familie.

Normalerweise ist so viel gemeinsame Zeit selten möglich. Jonny, 53, betreibt eine Firma, die Windräder aufstellt. Oft ist er auf Geschäftsreisen oder fährt frühmorgens zu einer Baustelle und kommt erst zurück, wenn die Kinder längst schlafen. Zu viert sieht sich die Familie meist nur am Wochenende oder im Urlaub. Jetzt verbringen sie seit drei Wochen fast ständig Zeit miteinander.

Die erste Woche ist Chaos: Die beiden Söhne müssen zuhause unterrichtet werden. Eva ist Verlegerin von Schulbüchern und hat großen Stress mit der Arbeit. Das geräumige Wohnzimmer kommt ihr bei der Arbeit neben zwei lärmenden Kindern auf einmal recht klein vor. Jonny ist selbstständig, plötzlich im Homeoffice und dennoch: Sein Einkommen fällt fast gänzlich weg, weil aktuell keine Aufträge reinkommen.

Die Stimmung ist angespannt, vor allem Eva ist genervt: „Wenn ich alleine bin, ist klar, wer Frühstück für die Kinder macht, wer beim Augenarzt anruft und sich um Schulaufgaben oder um die Wäsche kümmert“, sagt sie. „Aber wenn Jonny da ist, erwarte ich natürlich, dass er etwas übernimmt. Und wenn das nicht passiert, werde ich grantig.“ Es folgen Gespräche, ein klarer, gemeinsamer Plan.

Seitdem klappt es: Jetzt ist Jonny dafür zuständig, dass die Kinder rauskommen, sich bewegen. Nachmittags spielen sie Räuber und Gendarm auf der Terrasse oder fesseln den Vater im Wohnzimmer. Der jüngere Sohn macht die Schulaufgaben nun im Schlafzimmer, so ist es ruhiger. Morgens geht Eva laufen, während Jonny schläft oder Frühstück für die Kinder macht. Dafür arbeitet Eva weniger als sonst, so dass sich alles nachmittags ausgeht, und lernt vormittags mit den Kindern. Abends, oft wenn schon alle schlafen, skypt Jonny mit Freunden oder Verwandten. „Wir waren schon immer so, dass wir an Herausforderungen gemeinsam gewachsen sind“, sagt Eva. Man müsse das Beste aus einer Situation machen. „Wir haben uns bewusst entschieden, die Familie und unsere Ehe zur Priorität zu machen.“ Jonny nickt: „Eigentlich haben wir das Gefühl, es macht unsere Beziehung stärker.“

Werden neue, gleichberechtigtere Aufteilungen wie jene zwischen Eva und Jonny auch nach dem Ende der Maßnahmen bestehen bleiben? Wohl eher nicht, meint Soziologe Max Haller. „Soziale Beziehungen verändern sich eher kontinuierlich“, sagt er. Vor allem, wenn es keinen expliziten Versuch gebe, sie zu beeinflussen. Im Unterschied zu den neuen sozialen Bewegung in den 1960ern, die beispielsweise für freie Liebe und Emanzipation der Frau kämpften, ist das aktuell nicht der Fall: „Die Corona-Krise hat kein Ziel, keine politische Intention, vor allem nicht in Bezug auf soziale Beziehungen. Deshalb glaube ich nicht, dass sie langfristig so großen Einfluss hat.“

Sie könnte aber eine Nebenwirkung haben: ein Comeback der traditionellen Rollenbilder, warnen Wirtschaftsforscher und Feministinnen (siehe Falter 15/20).

In Wuhan, China, ist die Scheidungsrate in den letzten Wochen stark gestiegen. Das könnte auch in Österreich blühen: Situationen, in denen der Alltag aussetzt, Feiertage, Urlaube sind für Partnerschaften immer eine Herausforderung. Eine zusätzliche Stresssituation, die große Unsicherheit, die aktuell herrscht, belastet Beziehungen zusätzlich. Seit Beginn des Lockdown verzeichnet die 24h-Frauenhelpline rund 70 Prozent mehr Anrufe, die Zahl der Betretungs- und Annäherungsverbote ist im März im Vergleich zu Februar leicht gestiegen. Man befürchte, dass es in der Ausnahmesituation vermehrt zu Spannungen und damit zu Gewalt komme, so Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) auf einer Pressekonferenz. „Für mich ist nicht auszuschließen, dass es in einigen Monaten zu einer größeren Welle an Scheidungen kommt“, sagt Scheidungsanwältin Silke Beetz aus Wien. Sie erwartet diesen Effekt aber erst ein paar Monate nach der Krise – vielleicht im Oktober oder November. Da würden die Paare dann ins neue Jahr als Single starten. Dass auf ein paar Quadratmetern zusammengepferchte Familien, die unter zusätzlichem Stress stehen, eher Konflikte haben, sei nur menschlich.

Emma und Veit haben sich genau dazu entschlossen. Was vor ein paar Wochen unvorstellbar war, ist plötzlich real geworden: Die beiden Studenten sind kurzerhand zusammengezogen. Normalerweise wohnt Veit, Informatikstudent, bei den Eltern im 13. Bezirk, Emma in einer WG im 16. So viel Zeit wie jetzt haben sie bisher nur im Urlaub miteinander verbracht. „Natürlich sind wir manchmal genervt, mehr von der Situation als voneinander. Da fällt dann vielleicht schon ein schroffes Wort, aber das ist auch das Äußerste“, sagt Emma. „Eigentlich genießen wir es“, sagt Veit. Trotzdem: Wenn Corona vorbei ist, zieht Veit jedenfalls wieder aus – in getrennten Wohnungen sind sie dann doch zufriedener.

Während Paare wie Emma und Veit vorübergehend enger zusammenrücken, besteht für Singles kaum mehr Möglichkeit, jemanden kennen zu lernen. Zumindest nicht analog: Apps wie Tinder oder Bumble verzeichnen steigende Nutzerzahlen. Dating-Apps sind ein Segen in Zeiten der Selbstisolation, einer der Orte, die noch immer ein Kennenlernen ermöglichen – zumindest, wenn es nach den Betreibern geht. Die App Bumble rät zum virtuellen Kennenlernen: Man könne sich zu einem „TicToc-Dance-Off“ treffen, sich gegenseitig besondere „Skills“ beibringen oder gemeinsam ein Online-Quiz ausfüllen. Tinder bittet alle Nutzerinnen und Nutzer, sich coronagemäß verantwortungsvoll zu verhalten.

Ein schöner Versuch: Wer dieser Tage auf Tinder unterwegs ist, der will vor allem Sex. Das ändert auch Corona nicht. Einige User haben ihre Absichten explizit in der Profilbeschreibung vermerkt. „Schreib mir“, steht dann da neben einem Aubergine- und einem Pfirsich-Emoji. Andere posen mit Masken und zeigen statt Bildern, die sie beim fröhlichen Trinken mit Freunden zeigen, lieber Innenansichten ihrer Wohnungen, man sieht viel Kocherei, viele Putzschränke, wohlgefüllte Vorratskästen und Klopapierstapel. „Wenn der Wahnsinn vorbei ist, treffen wir uns, fürs Erste nur schreiben“ und ähnliche Slogans finden sich aber auch. Als Vorschlag fürs erste Date kommt dann ein züchtiges „Gehen wir spazieren, mit Sicherheitsabstand“.

Karin, 45, und Lukas, 49, haben zwei schulpflichtige Kinder gemeinsam, seit sechs Jahren sind sie getrennt. Mittlerweile sind sie Routiniers im Patchworken. Ihre Söhne sind abwechselnd bei Vater und Mutter, sie machen fast halbe-halbe. Karin wie Lukas haben seit kurzem neue Beziehungen, ihre neuen Partner sind ebenfalls Eltern und haben selber jeweils zwei Kinder. Klingt kompliziert? Patchworken ist schon im Alltag eine Herausforderung, die viel Geduld, Humor und vor allem gute Organisation erfordert – und ein gutes Einvernehmen aller Beteiligten. Rund neun Prozent aller Familien in Österreich sind Patchworkfamilien. In Corona-Zeiten schleicht sich Misstrauen in das Leben als zusammengewürfelte Sippe. „Dann stellen sich so Fragen wie: Passt deine Freundin eh auf? Und wissen wir, ob ihr Ex aufpasst, wenn die Kinder bei ihm sind?“, erzählt Karin. „Das kann sehr belastend sein“, sagt Lukas. „Vor allem, wenn nicht alle den Virus gleich ernst nehmen und daraus Stoff für Zoff entsteht.“

Als das Justizministerium Mitte März verlautbarte, dass getrennt lebende Eltern ihre Kinder nicht mehr besuchen dürfen, dachten Karin und Lukas zuerst an einen schlechten Scherz: „Wer immer sich das ausgedacht hat, hat keine Ahnung, wie es sich in einer nichtklassischen Familie lebt“, sagt Lukas. Nach Protesten korrigierte das Justizministerium die Empfehlung. Karin und Lukas führen jetzt ein Kontakttagebuch, sie nutzen dafür die Stopp-Corona-App und konnten ihre neuen Partner überzeugen, es auch zu tun – zur Sicherheit.

Zurück zum 4. April 2020. Das Gesundheitsministerium hat soeben klargestellt, dass der Besuch des Lebenspartners zu den Grundbedürfnissen gehört. Dass jemand nach einer so kurzen Beziehung ein „Lebenspartner“ ist, glauben Sophies Eltern nur ungern. „Max ist definitiv ein Grundbedürfnis“, sagt Sophie. Widerwillig erlauben die Eltern ein Treffen. Mit zwei Metern Abstand, versteht sich. Entspannt ist Sophie trotzdem nicht. „Es nervt, dass man nicht genau weiß, was erlaubt ist und was nicht“, sagt sie. „Es ist halt nicht wichtig für die Politik, das versteh ich, aber für uns ist es das Wichtigste.“ Sophie traut sich neben Max nicht auf die Straße. Lieber bleiben sie in seiner Wohnung im 22. Wiener Gemeindebezirk. Dort verbringen sie den Nachmittag. Natürlich nicht mit zwei Metern Abstand.

Zum Abschied tanzen sie zu „Dear April“ von Frank Ocean und flüstern sich, gerade als die Musik kurz leise ist, „ich liebe dich“ ins Ohr. Zum ersten Mal. Dann muss Sophie gehen

in Falter 16/2020 vom 17.04.2020 (S. 42)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783851642087
Sprache Englisch
Erscheinungsdatum 30.03.2020
Umfang 120 Seiten
Genre Kunst/Fotografie, Film, Video, TV
Format Hardcover
Verlag ALBUM Verlag
Fotos von Paul Maria Schneggenburger
Herausgegeben von Paul Maria Schneggenburger
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