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| ISBN | 9783851642193 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 29.07.2025 |
| Genre | Kunst/Architektur |
| Verlag | ALBUM Verlag |
| Fotos von | Hertha Hurnaus |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |
Die Wiener Ringstraße: Ein weltbekanntes Synonym für Stadtbaukunst und Architektur des
19. Jahrhunderts, deren Werte bis heute Bestand haben. Doch kaum jemand dürfte beim Stichwort Ringstraße das Thema Technologie assoziieren. Dabei verbirgt sich hinter den historistischen Fassaden ein faszinierendes Arsenal an technischen Innovationen auf der Höhe der damaligen Zeit: Die Rohrpost des Parlaments, die Bühnentechnik von Burgtheater und Staatsoper, die Be- und Entlüftungsanlagen der Neuen Burg. Ein Kellerlabyrinth aus Verbindungsgängen, Leitungen, Schächten. Haustechnische Bedienelemente wie Hebel, Räder, Klappen, Griffe, Rohre, Kurbeln und Aufzüge als Zeugen von Erfindungsgeist und ingenieurtechnischer Intelligenz.
Das Buch führt in diese Welt hinter den Kulissen. Anlässlich des 160-Jahrjubiläums der Wiener Ringstraße widmet es sich den dienenden und üblicherweise unsichtbaren/unzugänglichen Raumvolumen, die nahezu gleich groß sind wie ihre oberirdischen Äquivalente. Fotografische Essays von Hertha Hurnaus führen in die Keller und auf die Dachböden von Staatsoper, Naturhistorisches Museum, Kunsthistorisches Museum, Hofburg, Parlament, Burgtheater, Rathaus, Universität und der ehemaligen Bank am Schottentor. Textbeiträge namhafter Expert:innen zu Themen wie Lüftungstechnik, der Soziopsychologie des Verborgenen, den Monumentalbauten als Wissensspeicher, der Ringstraße als Infrastrukturprojekt und der Sprache der Erfindungen beleuchten das Technikverständnis des 19. Jahrhunderts und seine Relevanz für heute.
| ISBN | 9783851642193 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 29.07.2025 |
| Genre | Kunst/Architektur |
| Verlag | ALBUM Verlag |
| Fotos von | Hertha Hurnaus |
| Lieferzeit | Lieferbar in 14 Werktagen |

Klaus Nüchtern in FALTER 43/2025 vom 22.10.2025 (S. 8)
Vor 160 Jahren wurde die Wiener Ringstraße feierlich eröffnet - übrigens am 1. Mai, der allerdings erst zwei Jahrzehnte später zum "Kampftag der Arbeiterklasse" avancierte. Apropos Arbeit: Damit in den Sälen und auf den Bühnen der Repräsentationsbauten alles seinen mehr oder weniger leichtfüßigen Gang nimmt, bleibt diese vielfach verborgen. Sie spielt sich auf der "unsichtbaren Unter-und Kehrseite der Architektur" ab, die von Hertha Hurnaus über mehrere Jahre dokumentiert wurde.
Der von der Wiener Fotografin und den Architekturpublizisten Gabriele Kaiser und Maik Novotny herausgegebene Band "Maschinenräume" hält die den Blicken der Öffentlichkeit gemeinhin entzogenen Bereiche von acht Pracht-und Prunkbauten entlang des Burg-und Schottenrings -Keller, Dachgeschoße, Werkstätten und Heizräume -aber nicht nur bildlich fest, sondern enthält auch eine Reihe von Essays. Ihre Analysen gewähren Einsicht in die architektonische, technische, mentalitäts-und sozialgeschichtliche Seite der Repräsentationsmaschine Ringstraße.

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