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| Reihe | Transfer Bibliothek |
|---|---|
| ISBN | 9783852567198 |
| Erscheinungsdatum | 15.06.2017 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Folio |
| Übersetzung | Klaus Detlef Olof |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Folio Verlag Pfarrhofstraße 2d | IT-39100 Bozen office@folioverlag.com |
Obsession, Freud, Jukebox, Tito, Muschis ... ein wilder Roman über die Liebe.
Schön ist es, auf dem trockenen Seegras zu liegen, in der Einsamkeit nahe dem Meer. Die Geschichten handeln von der „Welt der Möwen“. „Möwen“ sind die dalmatinischen Jungs, die sich in den 1970ern und 1980ern als Frauenverführer versuchen. Hier die Jünglinge, die in der Kürze des heißen Sommers viele Eroberungen verzeichnen wollen, dort die liberalen, sonnenhungrigen Touristinnen aus Deutschland, Dänemark oder Holland, die auf der exotisch-kommunistischen Insel Rab nach Abenteuern gieren. Doch stets sind die flüchtigen, von sexuellem Verlangen aufgeheizten Begegnungen getränkt von schwerer Melancholie. Offen und bizarr erzählt der Roman von der Verletzlichkeit der menschlichen Seele.
| Reihe | Transfer Bibliothek |
|---|---|
| ISBN | 9783852567198 |
| Erscheinungsdatum | 15.06.2017 |
| Genre | Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945) |
| Verlag | Folio |
| Übersetzung | Klaus Detlef Olof |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Folio Verlag Pfarrhofstraße 2d | IT-39100 Bozen office@folioverlag.com |

Dominika Meindl in FALTER 36/2017 vom 06.09.2017 (S. 36)
Für einen Sommerroman ist es schon etwas spät, aber auf seinen Schauplatz sollte man Ferićs neues Buch ohnehin nicht reduzieren. Auf der Insel Rab übt eine Handvoll dalmatinischer Freunde in den Sommern der späten 1970er das Flachlegen von Frauen. Die Jugend profitiert von der sexuellen Befreiung unter besonderer Berücksichtigung gelockerter Urlaubssitten. Tito lebt noch und der Hass zwischen seinen Völkern kocht auf kleiner Flamme.
Vieles liest sich für die Herren etwas unterhaltsamer, die Leserin sollte aber die Abgründe nicht übersehen, über die Ferić seine Figuren balancieren lässt. „Denn es gibt keine Sklaverei, die der Liebe gleichkommt.“ Wie er etwa über die Lebensgeschichte der Großmutter, die nach einer Marienerscheinung an den Fuß des Kilimandscharo zieht, die jüngere Migrationsgeschichte der Jugoslawen illustriert, festigt seinen Ruf als einen der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Kroatiens.

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