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| Themen | Philosophie und Religion |
|---|---|
| ISBN | 9783853714331 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 20.10.2020 |
| Größe | 21 x 15 cm |
| Verlag | Promedia |
| Übersetzung | Stefan Kraft |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
In seinem neuesten Werk setzt sich der bekannte britische Autor und Literaturwissenschaftler Terry Eagleton mit dem Verhältnis von Philosophie und Alltagserfahrung auseinander. Er bietet eine humanistische, für das praktische Zusammenleben der Menschen taugliche Variante des Denkens. Angesichts einer Gesellschaft, deren Mitglieder sich weitgehend als „materialistisch“ defi nieren und eines von emanzipatorischen Inhalten befreiten „New Materialism“ an den Universitäten hält Eagleton an einer „Politik der Materie“ fest, die für die Veränderung der Umstände eintritt. In einem Streifzug durch die Ideengeschichte des Materialismus, von Demokrit über Aristoteles bis hin zu Sigmund Freud, verteidigt der Autor die materialistische Gesinnung auch gegen aktuelle Trends der „Cultural Studies“ und postmoderner Strömungen.
| Themen | Philosophie und Religion |
|---|---|
| ISBN | 9783853714331 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 20.10.2020 |
| Größe | 21 x 15 cm |
| Verlag | Promedia |
| Übersetzung | Stefan Kraft |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |

Kirstin Breitenfellner in FALTER 13/2018 vom 28.03.2018 (S. 34)
Beim Begriff Materialismus denkt man an Güter und Geld. Dabei hat er ebenso viel mit dem Körper und den Sinnen zu tun. Terry Eagleton versteht seine Ausführungen dazu als Einwurf gegen Cultural Studies und postmoderne Orthodoxie, die den Körper für ein kulturelles Konstrukt halten, und plädiert für ein universalistisches Verständnis des Menschen als Teil der Natur. Der Körper ist „sinnstiftende Materie“ und Medium des Handelns, er macht uns produktiv, verwundbar und geht Kultur und Bewusstsein voraus.
Mit den Materialisten und „Antiphilosophen“ Marx, Nietzsche und Wittgenstein als Hauptzeugen für die politische Vielfalt des Materialismus bietet er keine stringente Begriffsgeschichte, aber Zugang zu einem Bergwerk mit golden glitzernden Stollen, einem Steinbruch von Zitaten, strotzend vor sarkastischen Seitenhieben und saloppen Vergleichen – und damit genügend Material, um selbst weiterzudenken.

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