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| ISBN | 9783854207863 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 12.09.2011 |
| Genre | Belletristik/Erzählende Literatur |
| Verlag | Literaturverlag Droschl |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Literaturverlag Droschl Stenggstraße 33 | AT-8043 Graz office@droschl.com |
Es gibt nicht viele Bücher, die sich so weit von den Konventionen des Erzählens befreien, dass sie der menschlichen Erfahrung von Lieben und Getrenntsein eine Unmittelbarkeit abgewinnen, mit der niemand mehr gerechnet hätte. Schon in ihrem ersten Buch hat sich Ingeborg Horn an die Neuschreibung einer mythologischen Figur gewagt, der Meerjungfrau; fast zehn Jahre später widmet sie sich nun wieder einer Kunstfigur und macht daraus eine Deutung von Einsamkeit und Zugehörigkeit: In Zwei Stimmen ist es Solveig, von der wir nicht viel mehr wissen, als dass sie Jahrzehnte lang in ihrer Waldhütte auf die Rückkehr Peer Gynts wartet. Die Kapitel von Zwei Stimmen heißen daher z.B. 'Gehen', 'Fortgehen', 'Heimkehr'. Eine in der zeitgenössischen Prosa ganz außergewöhnliche Konzentration herrscht in diesem Buch, eine Konzentration auf die nahezu philosophische Erfahrung von Liebe und Zugehörigkeit, aber auch auf die Wahrnehmung der äußeren Welt, der die Sprecherin schutzlos gegenübertritt. Ungeheure Wachsamkeit gegenüber der Natur und ihren langsamen, tagtäglichen Veränderungen bestimmt diesen Roman, der sich ganz den vielen Facetten der Zweiheit hingibt, dem klassischen Prinzip ich/du zuerst, aber auch Freundschafts- und Liebespaaren – und nicht zuletzt auch dem Paar Leser und Autor. Eine in ihrer Strenge wahrhaft lohnende Lektüre!
| ISBN | 9783854207863 |
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| Erscheinungsdatum | 12.09.2011 |
| Genre | Belletristik/Erzählende Literatur |
| Verlag | Literaturverlag Droschl |
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Emily Walton in FALTER 9/2012 vom 29.02.2012 (S. 38)
Eine Frau streift durch die Wälder und erwartet die Rückkehr ihres Geliebten. Sie beobachtet Pflanzen und Vögel, spürt ihren Körper und den Schmerz der Sehnsucht. Aus dem Gedankenfluss der Liebenden entsteht ein bewegender, melancholischer Text über Liebe, Verlust und Tod – wobei Ingeborg Horn die Figur der Solveig aus dem Drama "Peer Gynt" aufgegriffen hat. Die Sprache ist lyrisch, rhythmisch und zuweilen so dicht, dass einzelne Passagen gut für sich als Gedicht stehen könnten. "Zwei Stimmen" ist ein langsames, doch keineswegs langweiliges Buch. Schön, dass es für solche Liebesgeschichten noch Platz gibt.

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