Das Marampa Projekt
Als es im kolonialen Clubhouse Schnitzel gab, ein Ministerialbeamter unter einem Baum in Afrika telefonierte, zwei Erzzüge aufeinander zufuhren und der Trafokoarl im Swimmingpool einen Frosch verschluckte

von Juma Hauser

€ 24,90
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Verlag: Mandelbaum
Genre: Sachbücher/Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte
Umfang: ca. 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 22.09.2016

Rezension aus FALTER 51-52/2017

Marampa ist ein Bergbaugebiet in Sierra Leone. Die Austro-Mineral, eine Tochtergesellschaft der Voest, baute dort in den frühen 1980er-Jahren Erz ab. Die meisten der rund 40 Mitarbeiter und deren Familien kamen aus dem steirischen Eisenerz, einer Region mit langer Bergbautradition. Die Künstlerin Juma Hauser, die selbst als Kind einige Zeit in Marampa verbrachte, macht sich auf die Spuren der österreichischen Präsenz vor Ort.
Dabei entdeckt sie, dass (neo-)koloniale Strukturen nachwirken und auch Neuankömmlinge leicht verführen können. Heute, nach dem Niedergang der Voest und lange nach Abschluss des Abenteuers in Marampa, bleiben den Menschen Erinnerungen an Sierra Leone. So gibt es im steirischen Eisenerz auch heute noch den „Marampa Pub“. Ein künstlerisch gestaltetes, ansprechendes Buch mit Texten, Fotos und Collagen über ein ungewöhnliches, wenig beleuchtetes Thema.

Karin Chladek in FALTER 51-52/2017 vom 22.12.2017 (S. 36)


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