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| ISBN | 9783854766582 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 20.06.2016 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft |
| Verlag | Mandelbaum Verlag eG |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Mandelbaum Verlag eG Wipplingerstraße 23 | AT-1010 Wien office@mandelbaum.at |
»Feministische Ökonomie« gibt einen grundlegenden Einblick in feministische Kritiken an ökonomischen Theorien sowie in die wichtigsten Ansätze feministischer Theoriebildung. Es stellt ihre Entstehung und ihre Kernthemen dar. Die herrschende Wirtschaftstheorie und -politik sowie wesentliche ökonomische Kennzahlen und statistische Indikatoren werden als geschlechtsneutral präsentiert. Hinter diesen scheinbar neutralen Zahlen und Konzepten verstecken sich jedoch geschlechtliche Ungleichheiten, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen werden so verdeckt.
Feministische Ökonomie deckt diese blinden Flecken auf, übt Kritik an den herrschenden Mainstream-, aber auch heterodoxen Ökonomiesträngen und entwickelt Gegenmodelle. Zu ihren Kernthemen zählen unter anderem die Kritik an der Neoklassik und dem ihr zugrunde liegenden Konzept des homo oeconomicus, die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, Care-Arbeit oder Gender Budgeting. Neben der systematischen Darstellung von theoretischen Debatten, wirtschaftspolitischen und makroökonomischen Prozessen und ihrer feministischen Kritik stellt das Buch aber auch Widerstandsstrategien, Alternativen und Utopien jenseits einer patriarchalen Ökonomie vor.
| ISBN | 9783854766582 |
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| Erscheinungsdatum | 20.06.2016 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft |
| Verlag | Mandelbaum Verlag eG |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Mandelbaum Verlag eG Wipplingerstraße 23 | AT-1010 Wien office@mandelbaum.at |

Barbaba Tóth in FALTER 45/2016 vom 09.11.2016 (S. 20)
Dieses „Wiedergelesen“ nimmt auf zwei Bücher auf dieser Seite Bezug: Es geht um Wirtschaft (siehe Wilfried Altzingers Rezension von Martin Ford), und es fällt in die Kategorie kleine, schlaue Bücher (siehe Ulrich Herberts ähnlich gedachtes Buch zur Geschichte des Dritten Reiches). Bettina Haidinger und Käthe Knittler liefern in diesem 2013 erschienenen und nun neu aufgelegten Handbüchlein einen kompakten Überblick zum Thema Feminismus und Wirtschaftsforschung. Wer sind die Protagonistinnen? Welche Theorien haben sie? Was sehen sie, was männliche Forscher gerne „übersehen“, wie etwa Care-Arbeit und Reproduktionsarbeit? Entstanden ist ein sehr nützliches Brevier für alle, die beim Thema Wirtschaftskrise mitreden wollen. Nicht nur Frauen.

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