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| ISBN | 9783864891236 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 02.05.2016 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft |
| Verlag | Westend |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
Aufklärung über einen Irrtum
Dr. Ulrike Weiler analysiert Fakten und Vorurteile zum Thema Fleisch, diskutiert Konflikte zwischen Tier-, Umwelt- und Genießerschutz und zeigt den Weg zu politisch korrektem Hedonismus.
Fleisch ist in Verruf geraten. Verbraucher quälen Zweifel ob der Produktionsbedingungen, es herrschen Angst vor Gesundheitsrisiken und Bedenken, ob Fleischkonsum aus Gründen des Tier- und Umweltschutzes überhaupt vertretbar ist. Gleichzeitig formiert sich eine Gegenbewegung, die hedonistischen Fleischkonsum feiert, das Luxussegment mit Kobe und dry aged beef erzielt steigende Umsätze. Dieses Buch greift vielfältige Aspekte rund um das Thema Fleisch auf und zeigt aus wissenschaftlicher Sicht, was gutes Fleisch ist, wie man es findet und welche Zielkonflikte bestehen.
| ISBN | 9783864891236 |
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| Erscheinungsdatum | 02.05.2016 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft |
| Verlag | Westend |
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Gerlinde Pölsler in FALTER 41/2016 vom 12.10.2016 (S. 19)
„Eine Aufklärung“ zum umstrittenen Thema, ob man Fleisch guten Gewissens essen darf, was Qualität ausmacht und wie die Fleischproduktion sich auf die Umwelt auswirkt, verspricht Ulrike Weiler. Kenntnisreich plädiert die Agrarwissenschaftlerin und Dozentin am Institut für Nutztierwissenschaften an der Uni Hohenheim dafür, immer genau hinzuschauen: Sie analysiert Faktoren gesunder Ernährung abseits von „Fleisch – ja oder nein“ und zeigt, dass vegetarische Ernährung nicht per se klimafreundlicher ist, da etwa Reis, weit transportierte Früchte und Hartkäse eine hohe CO2-Bilanz haben. Zu Recht weist sie auf mit dem Tierwohl unvereinbare Schleuderpreise hin.
Die Stoßrichtung ist aber klar: Menschen seien nun einmal Allesfresser. Tierschutz betrachtet Weiler hauptsächlich unter dem Aspekt, ob er besseres Fleisch hervorbringt (nicht unbedingt, meint sie). Schlecht steigen bei ihr die Tierschutz-NGOs aus. Dabei übersieht sie, dass von ihr erwähnte Verbesserungen in der Haltung und beim Schlachten gerade auf diese zurückgehen.

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