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| Themen | Geowissenschaften, Geographie, Umwelt, Planung Umwelt Umweltverschmutzung und Gefahren für die Umwelt Klimawandel |
|---|---|
| ISBN | 9783864892424 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 04.06.2019 |
| Größe | 21.5 x 13.5 cm |
| Verlag | Westend |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |
Die Böden unter unseren Füßen sind unsere Lebensgrundlage. Wir leben auf und von ihnen. Ein Millimeter fruchtbarer Boden kann dreihundert Jahre zum Aufbau benötigen. Waren die Landwirte vor der Industrialisierung noch darauf angewiesen, Humus aufzubauen, um die Böden lebendig zu erhalten, nutzt die moderne Landwirtschaftsindustrie den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als Dünger eingebracht wird. Die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine Früchte täglich essen, ist dabei vollkommen aus dem Blick geraten. Florian Schwinn fordert dringend, eine Humuswende zur Rettung der Böden einzuleiten. Denn wenn die Böden erst einmal abgetötet sind, brauchen wir nicht mehr umzudenken – dann verliert auch die biologische Landwirtschaft der Zukunft den Boden unter den Füßen.
| Themen | Geowissenschaften, Geographie, Umwelt, Planung Umwelt Umweltverschmutzung und Gefahren für die Umwelt Klimawandel |
|---|---|
| ISBN | 9783864892424 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 04.06.2019 |
| Größe | 21.5 x 13.5 cm |
| Verlag | Westend |
| Lieferzeit | Lieferung in 2-5 Werktagen |

Juliane Fischer in FALTER 25/2019 vom 19.06.2019 (S. 34)
Am Boden bleiben, erdverbunden oder geerdet sein: Durch die Sprache wird uns bewusst, wie wichtig die Ressource Boden ist. Beim Strukturwandel der Landwirtschaft zur Industrie habe die Branche an Bodenhaftung verloren, meint Florian Schwinn, mit drastischen Folgen für Klima, Pflanzen, Tiere und Bauern. Der Bauernbund sei kein guter Partner, um das zu ändern. Er warne immer nur vor einer Preissteigerung bei den Lebensmitteln. Doch genau die wäre im Sinne der Bauern, um nicht von Krediten abhängig zu sein. Die derzeitigen europäischen Agrarsubventionen seien inspirationslos und kontraproduktiv, moniert Schwinn.
Sein eindrücklicher Appell für eine „Humuswende“ zur Rettung der noch verbleibenden fruchtbaren Böden wartet nebenbei auch noch mit spannenden Geschichten über den Landraub in Rumänien, die Selbstmordrate unter französischen Bauern oder das Sexualleben des Regenwurms auf.

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