Bühnenrollen und Identitätskonzepte

Karrierestrategien von Künstlerinnen im Theater des 19. Jahrhunderts
328 Seiten, Buch
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Reihe Beiträge aus dem Forschungszentrum Musik und Gender
ISBN 9783865255341
Erscheinungsdatum 18.10.2016
Genre Geschichte/Kulturgeschichte
Verlag Wehrhahn Verlag
Herausgegeben von Nicole K. Strohmann, Antje Tumat
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Kurzbeschreibung des Verlags

Die Theatergeschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts erzählt von Komponisten, Regisseuren und Kapellmeistern, von Berufsfeldern, die auch heute noch als eine männlich dominiert gelten dürfen. Erst wenn es um die aufführenden Künste geht, erfahren wir mehr über Sängerinnen, Tänzerinnen und Schauspielerinnen. Vor dem Hintergrund ihres Berufsstandes und den jeweiligen lokalen Bedingungen des besprochenen Theaters werden in diesem Band die Karrierestrategien von Bühnenkünstlerinnen im Theater des 19. Jahrhunderts betrachtet und zu konkreten Aufführungen in Beziehung gesetzt.
Aus dem Inhalt: Rebecca Grotjahn: Gar keine Stimme? Wilhelmine Schröder-Devrient (1804–1860), Richard Wagner und das Singen – Arnold Jacobshagen: »Eine Sängerin, die fühlt, was sie spricht« Isabella Colbran (1784–1845), Primadonna und Komponistin – Beatrix Borchard: Erben, weitertragen, verwandeln – der Weg zur Selbstbestimmung einer Sängerin: Pauline Viardot-Garcia (1821–1910) – Sebastian Werr: Künstlerpaare: Heinrich (1845–1900) und Therese Vogl (1845–1921) als Wagner-Interpreten – Beate Agnes Schmidt: Caroline Jagemann (1777–1848), Frau von Heygendorff Sängerschauspielerin neben Goethe und Schiller – Hanna Walsdorf: »Eine spanische Tänzerin so schlecht, wie es keine zweite gibt« Die skandalöse Lola Montez (1821–1861) – Matthias Slunitschek: »Das einfache menschliche Herz« Die Schaubühne Charlotte Birch-Pfeiffers (1800–1868) als unterhaltsame Anstalt betrachtet – Maren Bagge: »Dramatic Singing as a Career for Women« Englische Bühnenkünstlerinnen im London des 19. Jahrhunderts Voraussetzungen, Hindernisse und Perspektiven – Stephanie Schroedter: La Révolte des Fées. Inszenierungen von Weiblichkeit im Bühnentanz des 19. Jahrhunderts – Jörg Rothkamm: Ausgestellte und auskomponierte Weiblichkeit? Louise Dänikes (ca. 1850–1912) Mannheimer Ballettproduktion von Josef Bayers »Puppenfee« (1890) – Thomas Seedorf: »Fee des Gesangs« – Agnese Schebest (1813–1869) – Ursula Kramer: »Ungesund – gesund – kerngesund« Die Sängerin als AutorinHedwig Materna und ihre Interpretation der Wagnerschen Frauengestalten

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Reihe Beiträge aus dem Forschungszentrum Musik und Gender
ISBN 9783865255341
Erscheinungsdatum 18.10.2016
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