Ich habe die tschechische Sprache geheiratet / Oženil jsem se s češtinou

Reiner und Elisabeth Kunze / Reiner a Elisabeth Kunzeovi
155 Seiten, Buch
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ISBN 9783867324861
Sprache Tschechisch, Deutsch
Erscheinungsdatum 02.05.2025
Genre Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Verlag Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte
Herausgegeben von Reiner und Elisabeth Kunze Stiftung, Linda von Keyserlingk-Rehbein, Winfried Helm
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HerstellerangabenAnzeigen
Lukas Verlag
Kollwitzstraße 57 | DE-10405 Berlin
lukas.verlag@t-online.de
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Kurzbeschreibung des Verlags

Der zweisprachige Begleitband zur Wanderausstellung »Ich habe die tschechische Sprache geheiratet« würdigt den Lyriker und Übersetzer Reiner Kunze im deutsch-tschechischen Kontext und beleuchtet zugleich die zentrale Rolle, die seine 2024 verstorbene Frau Elisabeth Kunze für sein Leben und Werk innehatte. Durch sie lernte er Anfang der 1960er Jahre die tschechische Poesie kennen und schloss enge Freundschaften mit so renommierten Autoren wie Milan und Ludvík Kundera. Als kongenial gelten Reiner Kunzes Übertragungen der Gedichte Jan Skácels.
Die Ausstellung veranschaulicht den gemeinsamen Lebensweg des Ehepaars Kunze mit bisher unbekannten Fotos und Dokumenten aus dem Archiv der Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung, ergänzt durch Fotoporträts des Paars aus dem Frühjahr 2023. Das Buch enthält zudem Aufsätze, die die Ausstellungsinhalte in internationaler Perspektive vertiefen.

Reiner Kunze, 1933 in Oelsnitz im Erzgebirge geboren, zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikern der Gegenwart. Seine Gedichte, oft kurz und prägnant, wirken zeitlos in dem Bemühen, Diktaturen etwas Humanes entgegenzusetzen. Sie sind stark beeinflusst von der tschechischen Poesie. Mit bekannten tschechischen Dichtern wie Jan Skácel, Milan und Ludvík Kundera verbindet ihn eine jahrzehntelange enge Freundschaft. Ermöglicht hat dies seine 1933 in der Tschechoslowakei geborene, im Januar 2024 verstorbene Frau Elisabeth. Sie schuf nicht nur die sensiblen Übersetzungsgrundlagen für Kunzes zahlreiche Nachdichtungen aus dem Tschechischen. Durch ihre Tätigkeit als Ärztin konnte sie dem in der DDR verfolgten Dichter auch finanzielle Sicherheit geben.
Mit dem 1976 in Westdeutschland erschienenen Prosaband »Die wunderbaren Jahre« wird Kunze zum Bestsellerautor. Er rechnet darin mit der Ideologie des Sozialismus ab, beschreibt eine Jugend, der die Freiheit individueller Entfaltung verweigert wird, und schildert die Not verfolgter tschechischer Autoren. Der staatliche Druck auf den kritischen Autor wächst, 1977 erfolgt die erzwungene Ausreise aus der DDR. Der Weg des Ehepaars Kunze führt nach Erlau bei Passau, wo Reiner Kunze auch heute noch wohnt.

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