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| Themen | Sprache und Sprachwissenschaft Sprache, allgemein und Nachschlagewerke |
|---|---|
| ISBN | 9783868090031 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 14.10.2015 |
| Größe | 210 x 148 mm |
| Verlag | Mattes Verlag Heidelberg |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
| Herstellerangaben | Anzeigen Steigerweg 69 | DE-69115 Heidelberg verlag@mattes.de |
In allgemein verständlicher Darstellung wird Dostojewskij hieraus zwei ganz verschiedenen Richtungen in den Blick gerückt:als "Künstler" und als "Ideologe". Eine Einführung für den Leser von heute.Ein Klassiker der Weltliteratur oder Ideologe des neuen Russland? Das ist heute die Frage, wenn es um Dostojewskij geht. Seine Romane haben es zu einer weltweiten Präsenz im kulturellen Bewußtsein unserer Zeit gebracht. In Tokio und Berlin, in Paris und New York, in Oslo und Rom halten Buchhandlungen den Meister aus Rußland parat. Von Moskau und Petersburg ganz zu schweigen. Zahllos sind seine Leser. Dostojewskij, der geniale Erzähler, wird jedoch von Dostojewskij, dem Propheten und Missionar der russischen Orthodoxie, wie von einem Schatten begleitet. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat sich der russische Staat unter Putin wieder der russisch-orthodoxen Kirche zugewandt, und Dostojewskij, der Chefideologe des russischen Nationalismus, gewinnt neues Ansehen. Nicht nur dieser überraschende Vorgang erhält mit 'Dostojewskij im Kreuzverhör' die notwendige Analyse. Voraus geht die Beantwortung der Frage 'Warum ist Dostojewskij ein Klassiker?'.
| Themen | Sprache und Sprachwissenschaft Sprache, allgemein und Nachschlagewerke |
|---|---|
| ISBN | 9783868090031 |
| Sprache | Deutsch |
| Erscheinungsdatum | 14.10.2015 |
| Größe | 210 x 148 mm |
| Verlag | Mattes Verlag Heidelberg |
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| Herstellerangaben | Anzeigen Steigerweg 69 | DE-69115 Heidelberg verlag@mattes.de |

Kirstin Breitenfellner in FALTER 4/2009 vom 21.01.2009 (S. 19)
Zwei Essays zu einem Klassiker: Während der Klagenfurter Slawist Neuhäuser die Wirkungsgeschichte Dostojewskijs im eigenen Land beleuchtet, fragt der Heidelberger Kollege nach seinem Einfluss im Westen, warum die meiste Dostojewskij-Literatur aus Pseudodialogen mit dem Meister aus Russland besteht, die diesen für ihre Zwecke zu vereinnahmen versucht – aber auch danach, was Lesen und Interpretieren bedeuten und was einen Klassiker ausmacht. Und liefert auf wenigen Seiten nicht nur eine brillante Einführung in die fünf großen Romane, sondern auch eine konzise Theorie der Literatur.

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