Big Data
Die Revolution, die unser Leben verändern wird

von Viktor Mayer-Schönberger, Kenneth Cukier, Viktor; Cukier Mayer-Schönberger

€ 25,70
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Verlag: REDLINE
Format: Hardcover
Genre: Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft
Umfang: 300 Seiten
Erscheinungsdatum: 08.10.2013

Rezension aus FALTER 41/2013

"Was die Menschheit gebaut hat, kann sie auch wieder zurückbauen"

Viktor Mayer-Schönberger zählt zu den wichtigsten Netzvordenkern. Ein Gespräch über den NSA-Skandal und die Konsequenzen daraus

In China wurde sein neues Buch bereits zum Bestseller, in Österreich erschien es gerade eben am Markt. Viktor Mayer-Schönberger ist einer der weltweit renommiertesten Internetrechtsexperten. Nach einigen Jahren in Harvard und Singapur lehrt er heute an der Oxford University, sein neues Buch erklärt das Prinzip "Big Data". Dabei werden aus riesigen Datenmengen neue Erkenntnisse gewonnen – nicht nur Amazon und Google nutzen diese Analyse-Tools, auch die NSA tut das. Mayer-Schönberger war vergangene Woche in Wien und trat bei den Stadtgesprächen auf, die der Falter mit der Arbeiterkammer organisiert. Im Interview erklärt er, wie uns die Geheimdienste überwachen.

Falter: Herr Mayer-Schönberger, die NSA speichert täglich Milliarden
von Daten, etwa Telefonate oder
E-Mails ab. Einmal abseits aller rechtlichen Bedenken: Kann die NSA so viele Daten überhaupt auswerten?
Viktor Mayer-Schönberger: Sie kann. Viele Menschen verkennen aber den eigentlichen Fokus der NSA: Denen geht es nicht primär um den Inhalt einer Nachricht, sondern darum, wer wann mit wem kommuniziert hat – also um die sozialen Beziehungen. Durch das Speichern dieser Information entsteht ein Netzwerk aller Sozialbeziehungen eines Landes. Wenn ich zum Beispiel einen Terroristen herausgreife und ihn als Knotenpunkt aus diesem Netzwerk ziehe, sehe ich sofort, wer mit ihm in Kontakt stand. Die Geheimdienste können also viel gezielter auf Leute zugreifen.

Aber das ist nur der Anfang, oder? Der Geheimdienst versucht auch Muster zu erkennen und das Profil eines potenziellen Gefährders zu erstellen.
Mayer-Schönberger: Genau, die Geheimdienste suchen nach Mustern von Sozialverbindungen. Nehmen wir an, ein Terrorist hat viele Verbindungen innerhalb einer kleinen Gruppe und diese Gruppe hat wiederum kaum Kontakt mit der Außenwelt. Das ist ein ganz spezielles Muster. Die NSA kann in ihren Datenbanken, also in der gesamten Gesellschaft, nach diesem Muster suchen. Tritt dieses Muster ein weiteres Mal auf, stehen am nächsten Tag zwölf bewaffnete Agenten vor der Tür dieser Person.
Auch dann, wenn diese Person den ursprünglichen Terroristen und seine Zelle gar nicht kennt?
Mayer-Schönberger: Genau, in diesem Fall entsprechen die Sozialbeziehungen der Person demselben Muster. Das führt zum Verdacht, dass sie ebenfalls ein Terrorist sein könnte.

Sind wir Menschen so berechenbar?
Mayer-Schönberger: Jein, wir Menschen sind uns viel ähnlicher, als wir oft glauben wollen. Sonst würden zum Beispiel die Produktempfehlungen von Amazon nicht funktionieren. Wären wir Menschen tatsächlich so individuell, dann könnte uns der Onlinehändler nicht so treffsicher Produkte anbieten, die uns tatsächlich interessieren. Amazon schaut sich an: Kunden, die dieses Buch gekauft haben, kaufen oft auch jenes Buch. Bei der NSA geht es darum: Ich habe mehrere Terroristen gefunden, die eine spezifische Art von Sozialbeziehungen gepflegt haben, wer die genau gleiche Art von Sozialbeziehungen pflegt, ist womöglich auch ein Terrorist.
Klappt das wirklich?
Mayer-Schönberger: Ja, ich gehe von einer Erfolgsrate von mehr als 50 Prozent aus. Das wirklich Problematische ist, dass diese Tools der Big-Data-Analyse meist gar nicht für Terroristen eingesetzt werden. Wie nun bekannt wurde, lösen das FBI oder die Drogenbehörde DEA ganz normale Fälle damit. Das ist bedenklich, denn Big-Data-Analysen sind ein sehr mächtiges, ein sehr gefährliches Werkzeug.
Sie haben ein Buch über Big Data geschrieben. Was ist das denn?
Mayer-Schönberger: Big Data ist die Möglichkeit, aus einer großen Anzahl an Datenpunkten neue Einsichten zu gewinnen; Einsichten, die man mit weniger Datenpunkten nicht gewinnen könnte. Problematisch wird das dann, wenn es genutzt wird, um Dynamiken in einer Gesellschaft im Vorhinein vorherzusagen und wir mit riesigen Schritten in Richtung "Minority Report" gehen.

Im Film "Minority Report" spielt Tom Cruise einen Polizisten, der Menschen für Straftaten verhaftet, die sie in der Zukunft begehen werden. Glauben Sie echt, dass wir uns dorthin bewegen?
Mayer-Schönberger: Ja, in 30 amerikanischen Bundesstaaten wird die Entscheidung, ob jemand auf Bewährung freikommt, bereits mit Hilfe von Big-Data-Analysen getroffen. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit berechnet, ob jemand nach der Freilassung im nächsten Jahr einen Mord begehen wird. Unzählige Kriterien fließen in die Berechnung mit ein, etwa, wie alt die Person ist, welche Straftat sie begangen hat, aus welcher sozialen Schicht sie stammt.

Damit wird dieser Person der freie Wille aberkannt. Immerhin entscheidet sie nicht selbst, ob sie einen Mord begehen wird, der Computer hat das bereits berechnet.
Mayer-Schönberger: Bingo! In so einem Fall können Sie auch nicht mehr ihre Unschuld beweisen. Wie will man denn beweisen, dass man in der Zukunft etwas nicht tun wird? Man ist nicht aufgrund seines Verhaltens schuldig, sondern aufgrund der Vorhersage.

Wird dabei nicht Korrelation und Kausalität verwechselt? Nur weil man gewisse Merkmale mit früheren Mördern teilt, muss man nicht automatisch zum Mörder werden.
Mayer-Schönberger: Genau, diese Verwechslung ist das Problem. Die NSA könnte Big Data sinnvoll anwenden und schauen: Unter welchen sozioökonomischen Bedingungen entsteht fundamentalistischer Terrorismus? Wenn wir das wissen, könnten wir versuchen, dem entgegenzuwirken. Es ist jedoch ein Missbrauch von Big Data, wenn ich Korrelationen verwende, um über die Schuld oder Unschuld eines einzelnen Menschen zu urteilen.

Was können wir dagegen tun? Als Europäer hat man oft das Gefühl, dass man sich eh nicht wehren kann.
Mayer-Schönberger: Was die Menschheit gebaut hat, kann sie auch wieder zurückbauen. Wir haben bereits 50.000 Nuklearsprengköpfe auf ein paar tausend reduziert, auch im Bereich der NSA und anderer Geheimdienste muss diese unglaubliche Machtinfrastruktur wieder zurückgebaut werden, wir müssen das nur als Gesellschaft wollen.

Sie haben in Harvard unterrichtet, kennen die amerikanische Politik sehr gut. Sehen Sie eine realistische Chance für einen solchen Rückbau?
Mayer-Schönberger: Ich bin ein notorischer Optimist. Mit einer gewissen Hoffnung sehe ich, dass an beiden Enden des Spektrums, bei Demokraten und Republikanern, der Unmut wächst. Auch vielen Republikanern aus dem rechten Lager behagt das nicht, weil solche Tools auch gegen die Opposition eingesetzt werden können. Insofern bin ich ein bisschen optimistisch, aber ich bezweifle, dass die Obama-Administration diesen Apparat noch zurückbauen wird. Dafür sind die Strafverfolgungsbehörden derzeit zu trunken vom Erfolg, den ihnen Big Data beschert.
Wir stehen also vor dem Dilemma, dass Big Data tatsächlich den Behörden hilft?
Mayer-Schönberger: Genau. Wir tauschen unsere Freiheiten gegen effizientere Strafverfolgungsbehörden ein. Dabei zeichnet eine liberale Gesellschaft aus, dass sie Freiraum auf Kosten von Sicherheit schafft.

Nur, wo ziehen wir die Grenze?
Mayer-Schönberger: Pauschalantworten gibt es nicht. Man kann nicht abstrakt sagen, Sicherheit ist immer wichtiger als Freiheit, oder umgekehrt. Wir müssen die Balance finden und uns als Gesellschaft klar darüber sein: Mehr Freiheit heißt auch mehr Risiko. Wenn die Polizei weniger darf, kann es sein, dass dann vielleicht eine Bombe explodiert.

Das wird aber vielen nicht behagen.
Mayer-Schönberger: Das stimmt. Uns muss aber bewusst sein: Wenn wir stets Risikoverminderung über Freiheit stellen, schränken wir uns damit selbst ein.

Das klingt alles erschreckend. Gibt es denn überhaupt Anwendungsbereiche, bei denen Big Data sinnvoll ist?
Mayer-Schönberger: Natürlich. Denken Sie nur an unser Gesundheitssystem: Im Moment nehmen wir Medikamente auf Basis des durchschnittlichen Patienten, um genau zu sein: auf Basis des durchschnittlichen männlichen Patienten. Das heißt, jeder von uns ist entweder über- oder unterdosiert, denn keiner von uns ist der Durchschnitt. Sie haben einen anderen Metabolismus, eine andere DNA als ich – und trotzdem nehmen wir beide die gleiche Tablette Aspirin.

Was nützt da Big Data?
Mayer-Schönberger: In der Vergangenheit konnte man die Dosis nicht für jeden einzelnen Menschen berechnen. Mit Big Data können wir das. Heute können wir die DNA sequenzieren oder Enzymwerte in Echtzeit analysieren. Diese Daten sagen ungeheuer viel aus, ob jemand krank wird. Mit Big Data ist es möglich, die Diagnose und Behandlung viel mehr auf den Einzelnen abzustellen. Es ist gar nicht so gewagt, wenn ich sage: Ihre Generation wird deswegen sicher 15 Jahre länger leben.

Ich hätte eher Angst, dass ich keine Krankenversicherung mehr bekomme, weil ich das falsche Verhaltensmuster aufweise.
Mayer-Schönberger: Richtig, das ist die Dystopie. In Wahrheit gibt's zwei Enden des Spektrums: Gesundheitsdaten werden für wirtschaftliche Zwecke genutzt, damit Versicherungen etwa Leute ausschließen können, die viel Geld kosten. Allerdings kann ich dieselben Daten auch in der Forschung verwenden und damit bessere Behandlungen entwickeln. Heute verwenden wir die Daten in erster Linie, um Geschäftsmodelle effizienter zu machen. Aber man sollte sich sehr genau überlegen, ob wir den Versicherungen das erlauben wollen. Ich denke nicht. Für mich bedeutet eine kollektive Krankenversicherung, dass wir weitgehend blind sind gegenüber den Risiken oder genetischen Dispositionen Einzelner. Auch hier gilt: Eine freie Gesellschaft muss Risiken zulassen. In diesem Zusammenhang bedeutet Freiheit Solidarität.

Zum Beispiel Solidarität mit jemandem, der raucht?
Mayer-Schönberger: Oder Solidarität mit jemandem, der als Bluter geboren wurde. Zu dem sag ich auch nicht: Sorry, hast a Pech gehabt, gehst halt sterben!

Sollten wir manche Verwendungszwecke von Big Data gesetzlich verbieten?
Mayer-Schönberger: Ja, gerade beim Datenschutz müssen wir die Verwendung von Daten genauer regeln. Wir sollten festlegen, welche Verwendungszwecke zulässig sind, welche nur unter bestimmten Zwecken zulässig sind und was kategorisch verboten gehört. Dass Versicherungen diese Daten heranziehen, um Menschen auszuschließen, ist für mich so etwas.

Ingrid Brodnig in FALTER 41/2013 vom 11.10.2013 (S. 23)


Rezension aus FALTER 39/2013

Der Big-Data-Professor

Die Welt wird berechenbar. Je mehr Daten die Menschheit sammelt, desto eher lassen sich Vorhersagen über die Zukunft, über unsere künftigen Einkäufe, unser Wahlverhalten oder mögliche Sicherheitsrisiken treffen. Der Zustelldienst UPS weiß zum Beispiel, wann er bei einem seiner 60.000 Fahrzeuge in den USA ein Teil austauschen muss, noch ehe dieses tatsächlich defekt wird.
Statt einfach in regelmäßigen Abständen alle kritischen Teile auszutauschen, nutzt UPS mittlerweile Vorhersageanalysen. Es hat in seine Lieferwagen Sensoren eingebaut, die den Wagen überwachen und auf Frühwarnsignale achten. Selbst minimale Abweichungen, ein verändertes Motorgeräusch oder ein langsam heißer werdendes Aggregat können Vorzeichen eines Defekts sein. In so einem Fall tauscht UPS dann das betreffende Teil aus. Dank dieser Vorhersage hat der Lieferdienst bereits mehrere Millionen US-Dollar gespart und gewiss den einen oder anderen Unfall verhindert.

"Big Data" bezeichnet die Fähigkeit, aus dem riesigen Meer an Daten jene Information herauszufischen, die für die Menschheit, für Staaten oder Firmen tatsächlich von Nutzen sind. Wenn der amerikanische Geheimdienst NSA die Internetbevölkerung belauscht und jeden Tag Petabytes an Daten sammelt, dann setzt er auch solche Algorithmen und Analyseprogramme zur Auswertung ein, sucht automatisiert nach verdächtigem Verhalten.
Big Data ist also ein überaus aktuelles Thema, das der Jurist und gebürtige Österreicher Viktor Mayer-Schönberger gemeinsam mit Kenneth Cukier, Redakteur des Economist, in seinem neuen, gleichnamigen Buch aufgreift. Die deutsche Übersetzung wird er kommende Woche bei den Stadtgesprächen vorstellen, die der Falter gemeinsam mit der AK Wien veranstaltet.
Mayer-Schönberger ist der bekannteste Internetexperte aus Österreich. Der renommierte Jurist lehrte zehn Jahre lang in Harvard, wird gerne von der New York Times zitiert und unterrichtet nun als Professor für Internetregulierung an der Universität Oxford. Bereits in seinem letzten Buch namens "Delete" beschrieb er, wie der Menschheit angesichts der riesigen Datenmengen die Fähigkeit des Vergessens abhandengekommen ist. Er rief dazu auf, veraltete Information auch wieder zu löschen. Nun geht er mit dem Journalisten Cukier erneut der Frage nach, was all die Daten mit uns Menschen machen. Ihr Buch beschreibt, wie Algorithmen aus riesigen Datenmengen schlau werden sollen. "Im Grunde geht es dabei um Vorhersagen", erklären die beiden, "Big Data versucht nicht, einem Rechner ‚beizubringen' wie ein Mensch zu ‚denken'." Vielmehr geht es um die mathematische Verarbeitung riesiger Datenmengen zur Gewinnung von Wahrscheinlichkeiten.

Das menschliche Verhalten ist zu einem gewissen Grad tatsächlich vorhersehbar. Das bekannteste Beispiel liefert Google. Der Suchmaschinenriese kann die weltweite Verbreitung der Grippe mittlerweile nahezu in Echtzeit und mit beeindruckender Zuverlässlichkeit prognostizieren, indem er die Suchanfragen von Millionen von Internet­usern analysiert.
Fünf Jahre lang arbeiteten Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier an ihrem Buch, liefern darin akribisch recherchierte Beispiele, die aber nicht nur aus der Wirtschaft kommen. Auch Behörden verknüpfen zunehmend Daten, versuchen etwa, kriminelles Verhalten vorherzusagen.
In Memphis, Tennessee, liefert ein Datenanalyseprogramm namens "Blue CRUSH" sehr genaue Hinweise, wann und wo zusätzliche Polizisten benötigt werden könnten. Die Software verknüpft unterschiedliche Daten, von der Verbrechensstatistik über die Adressen sozial geförderter Wohnungen bis zur Information, wie heiß es gerade ist. "Seit seiner Einführung 2006 ist die Zahl schwerer Eigentums- und Gewaltdelikte in Memphis um ein Viertel zurückgegangen", schreiben die Autoren, notieren aber, dass dies nur eine Korrelation und eben kein Beweis für einen Kausalzusammenhang zwischen Blue CRUSH und dem Verbrechensrückgang sei.

Das Gefährliche an Big Data ist nämlich, dass wir zu viel hineininterpretieren und Korrelation mit Kausalität verwechseln. "Wir geben den Daten mehr Sinn als ihnen zukommt", sagt Mayer-Schönberger im Gespräch mit dem Falter. Er warnt sogar vor einer "Diktatur der Daten". Ein mögliches Szenario ist, dass Gerichte künftig ihre Entscheidung aufgrund von Prognosen treffen. In diesem Fall würde der einzelne nicht für eine Straftat belangt, die er tatsächlich begangen hat, sondern die er laut gründlicher Analyse aller Daten voraussichtlich begehen wird. Klingt utopisch, ganz wie im Film "Minority Report", aber auch dafür hat Mayer-Schönberger einen Beleg. In mehr als der Hälfte aller US-Bundesstaaten verwenden die Bewährungsausschüsse bereits Verhaltensvorhersagen auf der Grundlage einer Datenanalyse. Solche Vorhersagen tun so, als gäbe es keinen freien Willen mehr, als sei das menschliche Verhalten aufgrund seines Datensatzes bereits vorbestimmt.
"Wir müssen eine rote Linie ziehen", sagt Mayer-Schönberger, "wann Big Data sinnvoll ist und wann nicht." Während die Amerikaner, Briten oder Chinesen längst eifrig Daten auswerten, werden die riesigen Speicher im deutschsprachigen Raum noch immer unterschätzt. In 18 Sprachen waren die Rechte am Buch bereits vergeben, ehe ein deutscher Verlag zugriff. Die Übersetzung erscheint nun, nachdem Whistleblower Edward Snowden die Überwachungsprogramme der Geheimdienste bekanntmachte. "Ich muss dem Herrn Snowden dankbar sein", sagt der Oxford-Professor. Sein Buch liefert die Hintergründe, warum diese riesigen Datenspeicher für Firmen und Staaten so überaus sexy sind.

Ingrid Brodnig in FALTER 39/2013 vom 27.09.2013 (S. 25)


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