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| ISBN | 9783869305554 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 01.10.2012 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft |
| Verlag | Steidl Verlag |
| Herausgegeben von | Erik Bettermann, Ronald Grätz |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |
Der arabische Frühling war nicht nur der Beginn eines gesellschaftlichen und politischen Umwälzungsprozesses in Nordafrika, sondern auch der Startpunkt einer neuen außenpolitischen Ära im Zeichen von Web 2.0. Auch wenn die Bedeutung der Mobiltelefone und sozialen Medien, mit der die Oppositionellen die ganze Welt an ihren Aktivitäten in Echtzeit teilhaben ließen, zuweilen überschätzt wird, so ist es doch unumstritten, dass sich für diese Instrumente neue Wege eröffnen, grenzüberschreitend zu kommunizieren.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Außenpolitik? Was sind die Chancen und Risiken virtueller Demokratieförderung in autoritären Staaten? Welche Rolle kann der Auslandsrundfunk im Zeitalter von Web 2.0 übernehmen?
Wissenschaftler, Journalisten und Social-Media-Aktivisten aus der ganzen Welt nehmen Stellung zu Themen wie Partizipation 2.0, Kriegsführung im Cyberspace und digitale Sicherheitspolitik, journalistische Verantwortung in der digitalen Gesellschaft, soziale Medien in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und den Hype um die Facebook-Revolution.
| ISBN | 9783869305554 |
|---|---|
| Erscheinungsdatum | 01.10.2012 |
| Genre | Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft |
| Verlag | Steidl Verlag |
| Herausgegeben von | Erik Bettermann, Ronald Grätz |
| Lieferzeit | Lieferung in 7-14 Werktagen |

Stefan Hayden in FALTER 10/2013 vom 06.03.2013 (S. 23)
Wie verändern soziale Medien und Web 2.0 die internationale Politik? Im Zusammenhang etwa mit dem Arabischen Frühling betonen die Autoren des Sammelbands "Digitale Herausforderung" weniger die Funktion der sozialen Onlinemedien als Organisationswerkzeug, mit dem Widerstand akkordiert werden kann, sondern sie berichten vom Internet als Raum, in dem man frei sprechen und die Herrschaft kritisieren kann. Was den Revolutionären des 19. Jahrhunderts das Café gewesen ist, sei heute das Netz.
Nicht nur in autoritär regierten Ländern werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um mithilfe hochgerüsteter Online-Überwachungssysteme Dissidenten aufzuspüren und zu verfolgen. Internetfreiheit, so heißt es in dem vorliegenden Band, werde das zentrale Menschenrechtsthema des 21. Jahrhunderts.

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